Warum wurde aus EXO-Star D.O. bei Tasty Guys plötzlich ein Witz über ein verbranntes Gesicht?

Das koreanische Wortspiel zwischen Hwang Je-sung und Kim Jun-hyun und die überraschende Abstimmung über das Aussehen der vier Komiker in Folge 585 von Tasty…

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Warum wurde aus EXO-Star D.O. bei Tasty Guys plötzlich ein Witz über ein verbranntes Gesicht?
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Beschreibung: Das koreanische Wortspiel zwischen Hwang Je-sung und Kim Jun-hyun und die überraschende Abstimmung über das Aussehen der vier Komiker in Folge 585 von Tasty Guys vom 16. Oktober 2026.

Die kurze Antwort: Der südkoreanische Komiker Hwang Je-sung behauptete, früher den Spitznamen D.O. getragen zu haben – wie der Sänger und Schauspieler Do Kyung-soo von EXO. Kim Jun-hyun verwandelte den schmeichelhaften Vergleich mit einem koreanischen Lautspiel in einen Spruch über ein verbranntes Gesicht. Die Pointe kam später: Bei einer anonymen Abstimmung des Produktionsteams über den attraktivsten der vier Teilnehmer belegte Hwang Platz eins und Kim den letzten Platz.

Wie kam es zu einer Schönheitswahl beim Essen?

Die Szene stammt aus Folge 585 der koreanischen Essens- und Comedyshow 맛있는 녀석들, international als Tasty Guys bekannt. ComedyTV strahlte sie am Freitag, dem 16. Oktober 2026, um 20 Uhr koreanischer Zeit aus. Kim Jun-hyun, Moon Se-yoon, Hwang Je-sung und Kim Hae-jun besuchten Restaurants in der Nähe von Bergen. In einem Hähnchenrestaurant beim Berg Bugaksan sollten sie erraten, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sendung ihr Aussehen anonym bewertet hatten.

Eine junge Autorin nannte D.O. als ihren Idealtyp. Hwang schaltete sich sofort ein: D.O. sei früher auch sein Spitzname gewesen. Mit einem Satz stellte er sich damit scheinbar auf eine Stufe mit einem K-Pop-Star.

Warum klingt D.O. nach einer Verbrennung?

Auf Koreanisch schreibt man D.O. als „디오“, ungefähr „di-o“ ausgesprochen. Das Verb „데다“ bedeutet, sich zu verbrennen oder zu verbrühen. Eine verwandte umgangssprachliche Form, „디었다“, klingt dem Künstlernamen ähnlich. Kim nutzte diese Klangnähe, um aus dem angeblichen Star-Vergleich eine spöttische Erklärung über Hwangs Gesicht zu machen.

Damit wurde keine tatsächliche Verletzung behauptet. Koreanische Medien geben den letzten Laut der Erwiderung leicht unterschiedlich wieder. Sicher ist die Funktionsweise des Wortspiels; eine wortgetreue deutsche Übersetzung, die genauso klingt, gibt es nicht. Es geht um einen abrupten Wechsel vom glamourösen Namen zur wenig schmeichelhaften Deutung.

Dann drehte die Abstimmung den Spieß um

Die Reihenfolge lautete: Hwang auf Platz eins, Moon auf Platz zwei, Kim Hae-jun auf Platz drei und Kim Jun-hyun auf Platz vier. Der zuvor Verspottete war plötzlich der offizielle Sieger der sendungsinternen Abstimmung. Hwang nutzte das Ergebnis, um Moon bei dessen Wortmeldungen aufzuziehen.

Kim traf es doppelt: Nach dem misslungenen Versuch, die Rangfolge vorherzusagen, wurde er zusätzlich für die „Nur-ein-Bissen“-Aufgabe ausgelost. Schließlich rettete er sich mit einer originellen Begründung: Nur weil er den vierten Platz besetze, könnten die anderen überhaupt die Plätze eins bis drei einnehmen. Aus einer Niederlage machte er einen angeblichen Dienst an der Gemeinschaft.

Was ist belegt, was bleibt ein Gag?

Die Abstimmung erfasst lediglich die Meinung des Produktionsteams, keine landesweite Schönheitsrangliste. Ob Hwang wirklich früher D.O. genannt wurde, ist außerhalb seiner Aussage nicht bestätigt. Der vollständige Originalmitschnitt wurde für diesen Text nicht selbst gesichtet; die Rekonstruktion beruht auf Sendungsangaben und koreanischen Berichten vom 19. Oktober. Eine vergleichbare Popularität des Clips im deutschsprachigen Raum ist nicht belegt.

Fazit

Erst machte ein Komiker sich zum Doppelgänger eines Idols, dann wurde er mit einem Verbrennungs-Wortspiel aufgezogen – und gewann anschließend tatsächlich die Schönheitswahl. Der Spötter landete auf Platz vier und erklärte seine Niederlage kurzerhand zur Voraussetzung für den Erfolg aller anderen. Das Hähnchen war an diesem Abend offenbar nicht das heißeste Thema.

Quellen (5)

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