Der japanische Arzt Mikiya Takasu fragte in einem Video, warum Daisuke Hori seiner Ansicht nach immer wieder lüge. Die Kommentare hatten sofort eine Antwort: „Ursache: Er schläft nicht.“
Großartig. Diagnose und Ermittlungen in einem Satz erledigt.
Hori behauptet, seit 17 Jahren nur 30 Minuten täglich zu schlafen. Sein siebentägiger Livestream im September 2026 führte zu Fragen über Einnicken während einer Behandlung, zusätzliche Nickerchen und Zeiten ohne Kamerabild.[1][3] Takasu sprach aber auch über seinen eigenen Ruf.
Ein Gespräch ist keine Empfehlung
2025 bewarb ein mit Hori verbundenes Schlafprogramm 50 Prozent Rabatt zur Feier eines Gesprächs mit Takasu – samt dessen Foto. Takasu erklärte, er habe die Verwendung nicht erlaubt. Hori räumte später ein, die Werbung vor einer Antwort auf seine Anfrage veröffentlicht zu haben, entschuldigte sich und erklärte, sie sei entfernt worden.[2] Spätere Aussagen zur Zustimmung blieben uneinheitlich.[1]
Wer mit einem Filmkritiker redet, darf nicht einfach „Vom Kritiker empfohlen!“ aufs Plakat schreiben. Takasu kritisierte zudem das absichtliche Verkürzen des Schlafs.
Ein Fragenzettel wird zum „Drehbuch“
Im August 2026 sprach Hori von einem „Drehbuch“ für das hitzige Gespräch mit Takasu. Dieser widersprach: Sein Zettel enthielt nur Fragen, keine Planung für einen Streit. Eine spätere Klarstellung des Missverständnisses wurde ebenfalls dokumentiert.[4]
Wenn ein Fragenzettel ein Drehbuch ist, wird aus dem Einkaufszettel eine Kochsendung. Doch Missverständnis und bewusste Lüge sind verschieden; öffentliche Unterlagen beweisen keine Absicht.
Lustige Memes, ernste Gesundheit
Zuschauer nennen Takasu „den Mann, der Hori nicht in Vergessenheit geraten lässt“. Der Streit wirkt wie eine Serie ohne Finale.
Wer jedoch Schlafverkürzung gegen Geld anbietet, braucht Nachweise für Sicherheit und Wirksamkeit. Japans Gesundheitsministerium empfiehlt Erwachsenen genug Schlaf, generell sechs Stunden oder mehr, unter Berücksichtigung individueller Unterschiede.[5]
Es begann mit 30 Minuten Schlaf. Inzwischen kommt vor allem die Debatte nicht zur Ruhe.

