Kuschelstimme, Schnurren und das soziale Gehirn
Wenn wir schmusen wollen, verändert sich manchmal unsere Stimme.
Etwas höher als sonst. Weich. Rund. Kindlich. Entspannt, ganz ohne Kraft. Das Satzende wird süß. Das ist das, was man in Japan nekonade-goe nennt, die „Stimme, mit der man ein Kätzchen streichelt".
Manchmal fühlt es sich fast an wie das Schnurren einer Katze.
Was ist das eigentlich?
An wen richtet sich das?
Gleich vorweg: Diese Schmusestimme ist wahrscheinlich
eine Botschaft an das Gegenüber, eine Botschaft an das eigene Nervensystem und eine Botschaft an die Beziehung selbst.
Noch kürzer gesagt ist sie
eine „Stimme der sicheren Basis".
„Bei diesem Menschen darf ich meine weiche Seite zeigen." „Ich darf näher kommen." „Ich habe nichts Feindliches im Sinn." „Nimm mich an." „Schenk mir Aufmerksamkeit." „Hier muss ich nicht im Kampfmodus sein."
Ich glaube, solche Signale kommen über die Stimme heraus.
Die Schmusestimme gilt nicht nur dem Gegenüber
Die Schmusestimme sieht aus wie ein Kuschelwunsch an andere.
Und natürlich ist sie das auch.
„Schenk mir Aufmerksamkeit." „Nimm mich an." „Sieh mich an." „Streichel mich." „Bleib in meiner Nähe." „Ich bin nicht dein Feind."
Das sind Zugehörigkeitssignale, die sagen: „Wir sind auf derselben Seite."
Aber das ist nicht alles.
Wir lassen sie auch uns selbst hören.
Wenn wir die Stimme weicher machen, verändert sich auch unser innerer Modus.
Mit harter Stimme sind wir ein bisschen näher am Kampfmodus. Wir sprechen ordentlich. Wir erklären. Wir schützen. Wir urteilen. Wir zeigen unser gesellschaftliches Ich.
Bei der Schmusestimme ist es etwas anders.
Wir senken die Abwehr. Wir schmusen. Wir vertrauen uns dem anderen an. Wir zeigen unsere weiche Seite. Die Anspannung im Körper lässt ein wenig nach.
Anders gesagt: Die Schmusestimme ist ein Signal an das Gegenüber und zugleich
eine Stimme, die dem eigenen Nervensystem meldet: „Gerade sind wir eher auf der sicheren Seite."
Sie ähnelt dem „Schmuserufen" der Katzen
Wenn man die Schmusestimme tierisch beschreiben wollte, käme sie
einem Schmuseruf
nahe.
Tiere senden über Stimme, Haltung und Berührung allerlei Signale.
Ich bin feindselig. Komm mir nicht zu nahe. Ich habe Angst. Beachte mich. Kümmere dich um mich. Ich fühle mich sicher. Ich gehöre zur Gruppe. Ich will spielen. Streichel mich.
Bei Menschen ist es genauso: Wir bauen Beziehungen nicht nur mit Worten auf.
Klang der Stimme. Gesichtsausdruck. Abstand. Haltung. Art der Berührung. Art, den anderen anzusprechen. Art, den Atem zu lösen.
All das wird zu Signalen der Beziehung.
Darum ist die Schmusestimme nicht bloß Getue oder Einschmeicheln.
Ich glaube, sie ist etwas Ursprünglicheres:
eine Zugehörigkeitsstimme, die bei jemandem herauskommt, dem man sich nähern darf.
Dieses Schnurrgefühl
Das Schnurren der Katze ist kein Laut, den sie nur macht, wenn sie zufrieden ist.
Je nach Situation setzt sie es auch ein, wenn sie von einem Menschen etwas will.
Eine berühmte Studie legt nahe, dass Katzen ein besonderes „Bitt-Schnurren" benutzen könnten, um bei Menschen Futter oder Zuwendung zu bekommen.
Offenbar mischen Katzen geschickt jene Klangbestandteile hinein, auf die Menschen besonders leicht reagieren.
Überträgt man das auf Menschen, funktioniert die Schmusestimme ähnlich.
Ich fühle mich sicher. Aber ein bisschen Aufmerksamkeit hätte ich schon gern. Nimm mich an. Ich möchte in deiner Nähe sein. Streichel mich. Behandle mich zärtlich.
Es ist ein solches Mischsignal.
Anders gesagt:
ein Schnurren in der Menschenversion.
Sie ähnelt auch der Stimme, die wir bei Babys benutzen
Auch beim Sprechen mit Babys verändern Menschen ihre Stimme.
Höhere Tonlage. Große Betonungsschwankungen. Langsames Tempo. Weicher Rhythmus.
Das nennt man Babysprache, Motherese oder infantengerichtete Sprache (infant-directed speech).
Studien haben gezeigt, dass Säuglinge dieser übertriebenen, an Babys gerichteten Sprechweise leichter Aufmerksamkeit schenken als der Art, wie Erwachsene miteinander reden.
Natürlich ist die Schmusestimme beim Kuscheln nicht dasselbe wie die Babysprache.
Aber es gibt Gemeinsamkeiten.
Beide sind
eine Stimme, die nicht steife Informationsübermittlung ist, sondern einen Modus aus Nähe, Aufmerksamkeit, Geborgenheit und Fürsorge schafft.
Wenn sich die Stimme ändert, ändert sich auch der Modus der Beziehung.
Gilt das für alle Tiere?
Sind solche Schmusestimmen und Zugehörigkeitssignale also bei allen Tieren gleich?
Die Antwort lautet:
Nicht ganz. Aber bei sozialen Tieren finden sich recht weit verbreitet ähnliche Funktionen.
Bei sozialen Tieren hängt die Beziehung zu anderen Individuen mit dem Überleben zusammen.
Freund oder Feind? Elternteil? Kind? Partner? Mitglied der Gruppe? Jemand, der sich um mich kümmert? Jemand, dem ich mich nähern darf?
All das müssen sie einschätzen.
Deshalb brauchen soziale Tiere Signale, die sagen:
„Ich bin nicht feindlich." „Du darfst näher kommen." „Bitte kümmere dich um mich." „Ich fühle mich sicher." „Behandle mich als eine*n von euch."
Die Form unterscheidet sich von Tier zu Tier.
Bei Katzen ist es das Schnurren. Bei Hunden Schwanz, Haltung, Laute und das Anschmiegen. Bei Primaten das gegenseitige Fellpflegen, Mimik, Berührung und Rufe. Beim Menschen Stimmklang, Mimik, Worte, Körperkontakt und Smalltalk.
Die Formen sind verschieden, die Funktion ähnelt sich.
Der Unterschied zwischen sehr sozialen und wenig sozialen Tieren
Was unterscheidet ein sehr soziales Tier von einem wenig sozialen?
Grob gesagt ist auch das Gehirn anders.
Das heißt aber nicht:
sozial = klug nicht sozial = dumm.
So ist es nicht.
Der Unterschied liegt darin,
was als wichtige Umweltinformation verarbeitet wird.
Für ein soziales Tier sind andere Individuen nicht bloß Kulisse.
Andere Individuen sind
- Sicherheit
- Gefahr
- Belohnung
- Information
- Konkurrenten
- Kooperationspartner
- jemand, der sich um einen kümmert
- Fortpflanzungspartner
- Gruppenmitglieder
- eine Beziehungsgeschichte
Das Gehirn muss andere Individuen also detailliert verarbeiten.
Was ist das soziale Gehirn?
Soziale Tiere müssen sich andere Individuen merken.
Wer steht auf meiner Seite. Wer ist ein Feind. Wer ist stark. Wer versteht sich mit wem. Bei wem lohnt es sich, in der Nähe zu sein. Wen zu verärgern gefährlich ist. Wer kümmert sich um mich. Bei wem darf ich schmusen.
Das alles zu verarbeiten, kostet ziemlich viel geistigen Aufwand.
Bei Primaten ist die „Social-Brain-Hypothese" berühmt: Die Gruppengröße hängt mit der relativen Größe des Neokortex zusammen, der äußeren Schicht des Gehirns.
Grob gesagt lautet die Idee:
Je komplexer die Gesellschaft, desto größer die Belastung des Gehirns, die Beziehungen zu anderen zu verarbeiten.
Natürlich wird auch die Social-Brain-Hypothese diskutiert. Nicht jeder Unterschied in der Gehirngröße lässt sich allein durch soziales Leben erklären.
Dennoch leuchtet es ziemlich intuitiv ein, dass das Verarbeiten sozialer Beziehungen für ein Gehirn eine große Aufgabe ist.
Das soziale Gehirn verarbeitet andere als Belohnung
Bei sozialen Tieren kann der Kontakt mit anderen Individuen selbst eine Belohnung sein.
Mit Artgenossen zusammen sein. Sich berühren. Fellpflege. Umsorgt werden. Beim Partner sein. Die Jungen beschützen. In der Nähe von jemandem sein, der Geborgenheit gibt.
Das ist mit dem Belohnungssystem des Gehirns und den Schaltkreisen der Geborgenheit verbunden.
Die Präriewühlmaus (prairie vole) etwa ist berühmt in der Forschung zu Paarbildung und sozialen Bindungen.
Bei der eher monogam lebenden Präriewühlmaus hat man untersucht, wie Oxytocin, Vasopressin und die Verteilung ihrer Rezeptoren an Paarbildung und sozialer Bindung beteiligt sind.
Es wurde auch gezeigt, dass die Rezeptorverteilung im Gehirn anders ist als bei nah verwandten, nicht monogamen Arten.
Das ist ziemlich spannend.
Selbst wenn es jeweils um ein „anderes Individuum" geht, wird es je nach Verdrahtung des Gehirns verarbeitet als
jemand, dem man nahe sein will, jemand, der Geborgenheit gibt, jemand, mit dem man ein Paar bildet, oder jemand, mit dem man kaum zu tun hat.
Wie sehen wenig soziale Tiere andere Individuen?
Bei stark einzelgängerischen Tieren hat dagegen ein anderes Individuum oft eine andere Bedeutung.
Natürlich haben auch Einzelgänger wegen Fortpflanzung, Revier und Verteidigung mit anderen zu tun.
Sie ignorieren andere nicht völlig.
Sie müssen nur im Alltag weniger die Beziehungen einer Gruppe im Detail verarbeiten.
Andere Individuen werden eher verarbeitet als
- Konkurrenten
- Eindringlinge ins Revier
- Fressfeinde
- Fortpflanzungspartner
- Gefahr
- kurzzeitige Kontakte
Für ein Tier, das allein jagt, ist zum Beispiel das Leben in der Gruppe nicht unbedingt ein Vorteil.
Die Nahrung ist verstreut. In der Gruppe nimmt die Konkurrenz zu. Beutetiere bemerken einen leichter. Das Risiko von Infektionskrankheiten steigt. Ein eigenes Revier zu halten ist vernünftiger.
In so einer Umgebung ist ein Einzelgängerdasein die bessere Anpassung.
Ob ein Tier sozial ist oder nicht, ist also keine Frage von besser oder schlechter.
Es ist eine Optimierung auf die Umwelt.
Soziale Tiere brauchen Zugehörigkeitssignale
Ein Tier, das in einer Gruppe oder in Beziehungen lebt, kommt nicht zurecht, wenn es ständig kämpft.
Wann man sich nähern darf. Wann man besser Abstand hält. Wann man spielen will. Wann man Angst hat. Wann man schmusen will. Wann man umsorgt werden will. Wann man sich unterordnet. Wann man sich sicher fühlt.
All das muss mitgeteilt werden.
Deshalb brauchen soziale Tiere Zugehörigkeitssignale.
Beim Menschen sind das
- ein Lächeln
- eine sanfte Stimme
- Nicken
- Smalltalk
- Körperkontakt
- die Art, einander anzusprechen
- die Streichelstimme
- die Schmusestimme
Bei Katzen
- Schnurren
- Anschmiegen
- Augen zusammenkneifen
- Miauen
- der Schwanz
- sich anlehnen
Bei Hunden
- mit dem Schwanz wedeln
- näher kommen
- Winseln
- den Bauch zeigen
- Blick und Haltung weich machen
Bei Primaten
- Fellpflege
- Berührung
- Mimik
- Rufe
- Spiel
- Nähe
Die Schmusestimme lässt sich also als eines der menschlichen Zugehörigkeitssignale verstehen.
Smalltalk ähnelt auch der Fellpflege
Hier schließt sich der Bogen zum Smalltalk.
Das Plaudern von Menschen ist nicht nur Informationsaustausch.
Es ist auch ein Signal, das sagt:
„Ich bin nicht dein Feind." „Es ist in Ordnung, dass ich hier bin." „Du interessierst mich." „Lass uns unsere Beziehung wärmen."
Das ähnelt der Fellpflege der Primaten.
Fellpflege dient nicht nur dazu, das Fell sauber zu machen. Sie bestätigt die Beziehung. Sie senkt die Anspannung. Sie zeigt, dass man zusammengehört. Sie schafft Geborgenheit.
Menschen tun das mit Worten.
Man könnte also sagen:
Smalltalk ist Fellpflege in Worten.
Entsprechend ist die Schmusestimme vielleicht
ein Zugehörigkeitssignal nach Art der Fellpflege, das mit der Stimme erfolgt.
An wen richtet sich die Schmusestimme?
Noch einmal: An wen richtet sie sich?
1. An das Gegenüber
„Schenk mir Aufmerksamkeit." „Nimm mich an." „Ich bin nicht dein Feind." „Bleib in meiner Nähe." „Behandle mich sanft."
Das ist das Signal.
2. An sich selbst
„Jetzt bin ich sicher." „Ich muss nicht im Kampfmodus sein." „Ich darf meine weiche Seite zeigen."
Das ist Selbstregulation.
3. An die Beziehung
„In dieser Beziehung darf ich mein schmusiges Ich zeigen statt des steifen."
Das ist eine Bestätigung.
Die Schmusestimme ist also nicht bloß Einschmeicheln beim Gegenüber.
Sie ist
eine Stimme, die in einer Beziehung unser weiches Ich einschaltet.
Die Stimme der sicheren Basis
Wenn man dieser Stimme einen Namen geben sollte, käme
Stimme der sicheren Basis
dem am nächsten.
Eine sichere Basis ist ein Ort, zu dem man zurückkehren kann, ein Mensch, bei dem man schmusen darf, eine Beziehung, in der man nicht kämpfen muss.
Die Schmusestimme richtet sich an eine sichere Basis.
Oder sie kommt heraus, um zu prüfen, ob jemand eine sichere Basis ist.
Man macht diese Stimme, und das Gegenüber nimmt sie an. Es antwortet weich. Es weist nicht zurück. Es streichelt, umarmt, antwortet liebevoll.
Dann wird die Beziehung ein Stück fester als sichere Basis bestätigt.
Anders gesagt ist die Schmusestimme auch
der Anmeldeton an der sicheren Basis.
Achtung: Nicht alle Rechte freischalten, nur weil die Stimme der sicheren Basis da ist
Allerdings gibt es hier etwas zu beachten.
Ein Mensch, bei dem die Schmusestimme herauskommt, löst sehr leicht ein Gefühl von Sicherheit aus.
Darum geht man schnell gleich zu
„Dieser Mensch ist sicher." „Ich kann ihm alles anvertrauen." „Ich darf mich ganz öffnen." „Ich kann ihm Geld, Zeit und mein Leben übergeben."
über.
Doch körperliche Geborgenheit ist etwas anderes als ein Lebensvertrag.
Die Schmusestimme kommt heraus. Man kann schmusen. Der Körperkontakt fühlt sich gut an. Es fühlt sich nach sicherer Basis an.
Das ist wichtig.
Aber allein damit besteht noch nicht automatisch alles, was Ehe, Vermögen, Verwandtschaft, Alltagsorganisation, Grenzen und den Umgang mit Geld betrifft.
Deshalb ist es nützlich, sich ein Etikett zu merken:
Die Schmusestimme darf raus. Aber Administratorrechte gibt man nicht ab.
Die Stimme der sicheren Basis ist wichtig. Aber der Lebensvertrag wird gesondert geprüft.
Etikett-Ideen
- Stimme der sicheren Basis
- Schmuseruf
- menschliches Schnurren
- Authentifizierungsstimme für Körperkontakt
- Stimme, die Feindseligkeit abschaltet
- Anmeldeton des weichen Ichs
- die Stimme, die bei jemandem herauskommt, dem man sich nähern darf
- Fellpflege mit der Stimme
- Zugehörigkeitsstimme
- Anmeldeton der Beziehung
- Schmusesignal des sozialen Gehirns
- das Gehirn, das andere als Belohnung verarbeitet
- Die Schmusestimme darf raus, Administratorrechte gibt man nicht ab
Praxisnotiz: So erkennst du die Stimme der sicheren Basis
# Notiz zur Stimme der sicheren Basis
## Bei wem kam sie heraus?
:
## Wie klang die Stimme?
Hoch / weich / kindlich / rund / süß / Schnurrgefühl:
## Wie fühlte sich der Körper dabei an?
Entspannt / wollte näher kommen / wollte gestreichelt werden / müde / geborgen / wollte schmusen:
## Reaktion des Gegenübers
Hat angenommen / hat abgelehnt / war ratlos / hat geneckt / hat liebevoll geantwortet:
## Erste Prüfung: sichere Basis
Bestanden / zurückgestellt / nicht bestanden:
## Zweite Prüfung: Lebensvertrag
Geld / Verwandtschaft / Grenzen / Freiheit / Alltagsorganisation / kann die Person NEIN sagen?:
## Warnetikett
Die Schmusestimme darf raus. Administratorrechte gibt man nicht ab.
Zusammenfassung
Die Schmusestimme ist nicht bloß Einschmeicheln oder Getue.
Sie ist ein Zugehörigkeitssignal an das Gegenüber, eine Sicherheitsmeldung an das eigene Nervensystem und eine Prüfung der sicheren Basis gegenüber der Beziehung.
Das Schnurren der Katze, das Anschmiegen des Hundes, die Fellpflege der Primaten, der Smalltalk und die weiche Stimme der Menschen.
Die Formen sind verschieden, aber soziale Tiere brauchen Signale, die sagen:
Ich bin nicht dein Feind. Du darfst näher kommen. Bitte kümmere dich um mich. Ich fühle mich sicher. Behandle mich als eine*n von euch.
Das soziale Gehirn ist ein Gehirn, das andere nicht bloß als Hindernisse verarbeitet, sondern als Geborgenheit, Belohnung, Information und Beziehungen.
Deshalb ist es ganz natürlich, dass sich die Stimme beim Schmusen verändert.
Die Schmusestimme ist das Schnurren in der Menschenversion. Der Anmeldeton an der sicheren Basis. Die Stimme, die unser weiches Ich einschaltet.
Nur: Schalte nicht alle Rechte frei, bloß weil die Stimme der sicheren Basis da ist.
Die Schmusestimme darf raus. Aber der Lebensvertrag wird gesondert geprüft.
Referenznotizen
- Dunbar (1992), Neocortex size as a constraint on group size in primates https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/004724849290081J
- Insel (2010), A Review of Oxytocin, Vasopressin, and Affiliative Behavior https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2847497/
- Pitkow et al. (2001), Facilitation of Affiliation and Pair-Bond Formation by Vasopressin Receptor Gene Transfer https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6762997/
- McComb et al. (2009), The cry embedded within the purr https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0960982209011683
- Fernald (1985), Four-month-old infants prefer to listen to motherese https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0163638385800059
- Cooper & Aslin (1990), Preference for Infant-Directed Speech in the First Month after Birth https://www.jstor.org/stable/1130766


