Wer den Hund hereinlässt, erhält ED5, das schlechte Ende namens „Hund“. Das ist eine der herrlich gemeinen Ideen des kostenlosen japanischen Browser-Horrorspiels 家族以外は入れないでください, erschienen am 24. Oktober 2026. Der offizielle Hinweis des Entwicklers ist eindeutig: Auch wenn es süß ist, gehört es nicht zur Familie. Fremde abzuweisen ist leicht. Bei einem Hund tut es weh.
Ab hier Spoiler für sämtliche Enden.
Zwei Türen, zwei Entscheidungen
Du spielst ein Kind, das allein in der Wohnung ist. Über die Gegensprechanlage am Hauseingang entscheidest du, wer hochkommen darf. An der Wohnungstür entscheidest du erneut, ob du aufschließt. Gebäudezutritt und Wohnungszutritt sind getrennt. Ein Paketbote, unbekannte Besucher, ein Hund und Männer, die behaupten, dein Vater zu sein, erscheinen. Laut offizieller Website gibt es keine plötzlichen Schockmomente.
Alle fünf Enden
- ED1 おかえり (wahr): Betrüger und Vater mit leeren Händen abweisen; dem echten Vater mit Kuchenschachtel öffnen.
- ED2 留守番 (normal): Niemanden hereinlassen. Morgens bleibt ein Kuchen vor der Tür.
- ED3 だめだ (schlecht): Dem falschen Vater oder dem Vater mit leeren Händen öffnen.
- ED4 ノック (schlecht): Einen Besucher hereinlassen, der nicht zur Familie gehört.
- ED5 犬 (schlecht): Den Hund hereinlassen.
Fünf Schritte zum wahren Ende
- Weise Paketboten, Unbekannte und den Hund ab.
- Lies die vier schriftlichen Antworten des angeblichen Vaters. Die japanischen Anfangszeichen der Antworten des Betrügers ergeben あ・け・る・な: „Nicht öffnen“.
- Der echte Vater weiß, dass das Kind Geburtstag hat, und erwähnt den gekauften Kuchen. Die Reihenfolge der beiden kann wechseln.
- Auch wenn du den echten Vater ins Gebäude gelassen hast, öffne nicht dem ersten Vater mit leeren Händen.
- Nach Klopfen und Schritten kommt der Vater mit der Kuchenschachtel. Öffne für ED1.
Warum ausgerechnet der Hund?
Ein falscher Vater ist klassischer Horror. Beim Hund entsteht die Frage: Sind Haustiere nicht auch Familie? Eine nette Entscheidung ist nicht unbedingt die richtige Spielentscheidung. ED2 ist sicher und traurig; ED3 ignoriert einen Hinweis; ED4 vertraut Fremden; ED5 gibt der Niedlichkeit nach. Andere Lösungen beschreiben ED4 unterschiedlich genau, doch die einfache Regel bleibt: Nur Familie hereinlassen.
Fazit
Es gibt fünf Enden. Für das wahre Ende zählen die japanische Warnung, der Geburtstag und die Kuchenschachtel. Der Hund ist unschuldig. Die Hausordnung kennt trotzdem keine Ausnahme für Niedlichkeit.
Sources:





