Prüfung mit nur 20 % Bestehensquote: wirklich so schwer? Vom Immobilienmakler-Schein (18.7 %) bis zum Maklerbüro an der Ecke

Bei der japanischen Immobilienmakler-Prüfung (Takken) 2025 traten 245,462 (24 man 5,462; 1 man = 10,000) Personen an, 45,821 (4 man 5,821) bestanden: 18.7 %.

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1. 20 % sind wirklich schwer, aber das heißt nicht „obere 20 % der Bevölkerung"

Bei der japanischen Immobilienmakler-Prüfung (Takken) 2025 traten 245,462 (24 man 5,462; 1 man = 10,000) Personen an, 45,821 (4 man 5,821) bestanden: 18.7 %. Bei der Prüfung zum Gyoseishoshi (einem Beruf für Verwaltungsanträge und Behördenpapiere) waren es 50,163 (5 man 163) Teilnehmende und 7,292 Bestandene, also 14.54 %. Aber an Zertifikatsprüfungen nimmt nicht jeder teil. Für Takken meldeten sich 306,099 (30 man 6,099) Personen an, für Gyoseishoshi 63,845 (6 man 3,845). Rechnet man von der Anmeldung bis zum endgültigen Bestehen, sinken die Quoten auf etwa 15.0 % und 11.4 %. Trotzdem sitzen in den Prüfungen ganz verschiedene Leute: solche, die nur mal reinschnuppern, Wiederholer, Branchenkenner und Teilnehmer von Prüfungsschulen. Die Bestehensquote ist also kein Intelligenz-Perzentil.

2. Bei den juristischen Berufen gibt es Prüfungen mit Quoten um 5 %

Gyoseishoshi 14.54 %, Wohnungsverwalter (Manshon Kanrishi) 11.0 %, Arbeits- und Sozialversicherungsberater (Sharoshi) 5.5 %, Grundbuch- und Registerschreiber (Shihoshoshi) etwa 5.2 %. Es gibt auch Bestandene in hohem Alter: 77 Jahre beim Gyoseishoshi, 80 beim Wohnungsverwalter, 78 beim Sharoshi, 74 beim Shihoshoshi. Das heißt nicht, dass ein Berufswechsel im Alter leicht ist. Es heißt nur, dass es ältere Menschen gibt, die diese Prüfungen schaffen.

3. „Anya, die jeden Punkt jagt"

Manche sind ohne Vorbereitung durchschnittlich, werden aber stark, sobald sie das Bewertungsschema sehen. Sie arbeiten alte Prüfungen durch, sortieren ihre Fehler, stopfen jedes Punktloch und rufen bei 99.8 Punkten: „... Das sind keine 100! Verdammt!" (wie Anya aus SPY x FAMILY, das kleine Mädchen mit dieser Reaktion). Zertifikatsprüfungen haben einen gut sichtbaren Stoffumfang, alte Aufgaben und eine klare Bestehensgrenze. Deshalb hilft es enorm, die Prüfungsvorgaben zu lesen, Fehlerursachen zu beseitigen und bis zur nötigen Punktzahl zu optimieren. Auch 99.8 Punkte beim Karaoke bedeuten nicht, dass man zu den besten 0.2 % der Bevölkerung gehört. Es zeigt nur, wie gut man sich an die Bewertungsregeln anpasst.

4. Ein Zertifikat, das man nicht nutzt, wird leicht zum „Wow-Etikett"

Wer nicht in einem verwandten Beruf arbeitet, sich nicht registrieren lässt und kein eigenes Geschäft gründet, verdient mit dem Zertifikat nicht direkt Geld. Drei Dinge bleiben aber: (1) der Optionswert, es im Bedarfsfall nutzen zu können; (2) der Nachweis, ein Lernprojekt durchgezogen zu haben; (3) ein Schutz im Alltag gegenüber Verträgen und Rechtsbegriffen. Wer schon genug Zertifikate hat, fährt vernünftiger, das nächste erst zu machen, wenn ein konkreter Nutzen auftaucht: Pflicht im Job, Zulage, Kostenübernahme durch die Firma oder Selbstständigkeit.

5. Das Zivilrecht greift im Alltag unauffällig ein

Beim Auszug aus einer Mietwohnung, bei der Kaution, bei Mietverträgen, Privatverkäufen, Stornierungen und Vertragsärger hilft Wissen über das Zivilrecht. Es gibt zwar Regeln, nach denen eine Willenserklärung wegen Irrtums oder Drohung angefochten werden kann, aber das heißt nicht: „Wenn man mich bedroht, kann ich später sicher alles rückgängig machen, also unterschreibe ich erst mal." Voraussetzungen, Beweise, Dritte und Fristen müssen im Einzelfall geprüft werden. Der eigentliche Wert liegt darin, früh zu merken: „Das ist ein Vertrag, den ich prüfen muss."

6. Wofür nutzen Menschen mittleren Alters ein Zertifikat?

Stark ist nicht der Weg, das Leben nur mit einem Zertifikat auf null zu setzen, sondern die bisherige Berufserfahrung plus ein neues Zertifikat. Zum Beispiel Personalwesen mit Sharoshi, Immobilien mit Takken, Buchhaltung mit dem Buchführungszertifikat (Boki), Verwaltungs- oder Rechtserfahrung mit einem juristischen Zertifikat. Solche Kombinationen führen zu einer Stelle im Büro, einer Fachposition im Unternehmen, Teilzeitarbeit oder einer kleinen eigenen Praxis. Ältere Bestandene sagen nichts über die Vermittlungsquote älterer Berufsneulinge aus. Aber Arbeit, in der Wissen, Vertrauen, regionale Netzwerke und gesetzlich geschützte Qualifikationen zählen, passt gut zur Zeit nach dem Ruhestand. Und am Ende der Zertifikatswelt läuft vieles auf Grundstücke und Gebäude hinaus.

7. Warum sind die Leute beim Vertrag oft so jung?

Zum 31. März 2026 waren etwa 124.4 man (1,244 Millionen) Takken-Makler registriert, etwa 590,000 (59.0 man) hatten einen Ausweis erhalten, und 365,008 (36 man 5,008) arbeiteten tatsächlich in der Immobilienbranche. Nach Alter: bis 29 Jahre 8.5 %, 30er 17.2 %, 40er 23.6 %, 50er 25.6 %, 60er 14.7 %, ab 70 Jahren 10.4 %. Am größten ist die Gruppe der 50er, das Durchschnittsalter liegt bei 50.0. Rund 50.7 % sind 50 oder älter, rund 74.3 % sind 40 oder älter. Das Bild vom Schalter einer großen Mietkette ist das eine, die ganze Branche etwas anderes.

8. Was machen die Makler, die nicht vor den Kunden stehen?

Eine offizielle landesweite Aufteilung dieser 365,000 auf Vertrieb, Vertragsabwicklung, Verwaltung und Rechtsabteilung gibt es nicht. Typische Aufgaben sind: Rechte und Gesetze prüfen, Register- und Behördenunterlagen kontrollieren, die Erläuterung wichtiger Punkte und die Vertragsunterlagen vorbereiten und prüfen, Verkauf, Mietverwaltung, Verlängerungen und Auszüge, Filial- oder Geschäftsleitung und Compliance. Grundsätzlich braucht man pro 5 Büromitarbeitende mindestens 1 hauptamtlichen Makler (Senin). Ende März 2026 gab es 239,933 (23 man 9,933) hauptamtliche Makler. Im Verhältnis zu den aktiven Maklern sind das etwa 65.7 %, aber „hauptamtlich" ist keine Berufsbezeichnung für Leute im Hintergrund.

9. Es sind nicht die Immobilieninvestoren, die auf 365,000 kommen

Wer nur seine eigenen Objekte vermietet, gilt nach dem Branchengesetz in der Regel nicht als Immobiliengewerbe. Dazu zählen: auf eigene Rechnung gewerbsmäßig kaufen, verkaufen oder tauschen sowie den Kauf, Verkauf, Tausch oder die Vermietung anderer vertreten oder vermitteln. Investoren können ins Vermittlungs-, Verwaltungs- oder Handelsgeschäft einsteigen, aber gewöhnliche Vermieter allein erklären keine 365,000 Personen.

10. Kleine Maklerbüros gibt es wirklich unglaublich viele

Ende März 2026 gab es 133,727 (13 man 3,727) Immobilienunternehmen. Davon hatten 112,449 (11 man 2,449) weniger als 5 Beschäftigte, also 84.1 %. Im Schnitt sind es 4.8 Beschäftigte, bei Betrieben mit Lizenz des Präfekturgouverneurs 3.2 und bei Einzelunternehmen 1.6. Es gibt 11,980 (1 man 1,980) Einzelunternehmer mit einem Durchschnittsalter von 67.0 Jahren, 70.8 % davon sind 60 oder älter. Es gibt massenhaft Firmen, bei denen das Organigramm aus Chef, Familie und einer Bürokraft besteht.

11. Wovon lebt ein Laden, in dem keine Kunden zu sehen sind?

Immobilien sind kein Geschäft, das von Ladenbesuchen lebt. Bei normalen hochpreisigen Verkäufen gilt für Objekte über 4 Millionen Yen als Schnellberechnung für die Maklerprovisions-Obergrenze: Preis × 3 % + 60,000 Yen (ohne Steuer). Bei 30 Millionen Yen liegt die Obergrenze pro Seite bei 960,000 Yen ohne Steuer, also 1,056,000 Yen inklusive Steuer. Die Obergrenze ist kein garantierter Umsatz, aber ein einzelnes Geschäft ist groß. In der Mietverwaltung wiederholen sich Instandhaltung, Miete und Kaution, Mieterbetreuung, Verlängerungen, Auszüge und Neuvermietung. Dazu kommen Nebengeschäfte wie Verwaltung, Handel, Bau und Vermietung sowie das regionale Netzwerk aus Grundbesitzern, Vermietern, Erbfällen und Baufirmen. Von außen heißt es „da ist ja kein Kunde", aber drinnen laufen Erbgrundstücke, Verwaltungsverlängerungen, Leerstandsvermietung, Auszugsabrechnungen und der Kaufvertrag für nächsten Monat. Ein stiller Laden heißt nicht null Umsatz.

12. Die Bildungsförderung: ein Buff aus Steuergeld

Wenn man einen anerkannten Kurs besucht und abschließt und Voraussetzungen wie die der Arbeitslosenversicherung erfüllt, wird ein Teil der Kosten erstattet. Die allgemeine Weiterbildung zahlt 20 % mit einer Obergrenze von 100,000 Yen. Die besondere allgemeine Weiterbildung zahlt 40 % mit einer Obergrenze von 200,000 Yen, mit Zusatzbedingungen bis zu 50 % und 250,000 Yen. Die berufspraktische Spezialweiterbildung zahlt 50 % bis 400,000 Yen pro Jahr, mit Zusatzbedingungen bis zu 70 % und 560,000 Yen pro Jahr, und je nach Bedingung bis zu 80 % und 640,000 Yen pro Jahr. Entscheidend sind der anerkannte Kurs und die persönlichen Voraussetzungen, nicht der Name des Zertifikats. Das Geld für Bildungsurlaub ist ein eigenes System für unbezahlte Weiterbildungsfreistellung.

13. Fazit

Eine Quote unter 20 % ist wirklich schwer, aber nicht gleich „obere 20 % der Bevölkerung". Wer das Punkteschema sieht und jeden Fehler stopft, kann stark wachsen. Ein ungenutztes Zertifikat wird leicht zum Titel, aber die Wahlfreiheit und eine gewisse Rechtsfestigkeit bleiben. Für Menschen mittleren Alters sind Berufserfahrung plus Zertifikat stark, und die Immobilienbranche ist ein vernünftiger Ausgang. Etwa die Hälfte der aktiven Makler ist 50 oder älter, und über 84 % der mehr als 130,000 Unternehmen haben weniger als 5 Beschäftigte. Hochpreisige Verkäufe, laufende Verwaltung, Nebengeschäfte und regionale Netzwerke tragen das kleine Maklerbüro. Wenn man dem Weg Zertifikat, Arbeit nach dem Ruhestand, Immobilien und Ertrag eines kleinen Ladens folgt, landet man am Ende wieder bei Grundstück und Gebäude.

14. Hinweise

Allein mit der Bestehensquote lässt sich die Schwierigkeit nicht vollständig vergleichen. Ältere Bestandene zeigen keine Vermittlungsquote für Ältere. Die genaue Aufgabenverteilung der 365,000 ist unbekannt. Hauptamtliche Makler sind keine Hintergrundberufe. Das Ertragsmodell kleiner Maklerbüros ist nicht einheitlich. Die Anfechtung nach Zivilrecht wird im Einzelfall beurteilt. Bei der Förderung müssen anerkannter Kurs und persönliche Voraussetzungen vorab geprüft werden.

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