Warum nannte Jinto Yoshida Shunta Sono „das Letzte“? Der heimliche Sushi-Abend von M!LK

In der japanischen Unterhaltungssendung Waratte Koraete vom 17. Oktober 2026 entschuldigte sich Shunta Sono für einen Sushi-Ausflug ohne seinen Bandkollegen.

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Beschreibung: In der japanischen Unterhaltungssendung Waratte Koraete vom 17. Oktober 2026 entschuldigte sich Shunta Sono für einen Sushi-Ausflug ohne seinen Bandkollegen. Der Gegensatz zwischen edlem Fisch und einer Rindfleisch-Reisschüssel erklärt den Witz.

Jinto Yoshida reagierte empört, weil Shunta Sono vor einem gemeinsamen Fernsehdreh früher nach Kanazawa gereist war und dort allein hervorragendes Sushi gegessen hatte. Yoshida selbst hatte am Vorabend lediglich ein Gyudon gegessen, eine alltägliche Schüssel Reis mit Rindfleisch. Die Szene lief am 17. Oktober 2026 von 19:56 bis 20:54 Uhr japanischer Zeit in der Nippon-TV-Show 1-oku Nin no Daishitsumon!? Waratte Koraete!.

Warum entschuldigt man sich dafür im Fernsehen?

Die japanische Unterhaltungssendung hat eine feste Rubrik, in der Gäste vor laufender Kamera kleine Geheimnisse gestehen und sich entschuldigen. Sono und Yoshida gehören zu M!LK, einer fünfköpfigen japanischen Gesangs- und Tanzgruppe. Zuvor waren beide gemeinsam für eine Reiseaufgabe in der Präfektur Ishikawa unterwegs gewesen: An regionalen Raststationen, sogenannten Michi-no-eki, sollten sie die meistverkauften Waren erraten.

Eigentlich wollten sie zusammen anreisen. Dann änderte sich Sonos Zeitplan, sodass er früher vor Ort war. Im Entschuldigungssegment verriet er, warum ihm das sehr gelegen kam: Er wollte in Kanazawa Sushi essen. Die Stadt ist in Japan für Meeresfrüchte bekannt.

Ausgerechnet die Nachfrage macht es schlimmer

Sono erzählte fröhlich, dass er allein reichlich köstliches Sushi gegessen habe. Yoshida bezeichnete das übertrieben empört als „das Letzte“, fragte aber sofort nach dem besten Stück. Sono nannte Aburi Nodoguro: leicht abgeflammten Nodoguro-Fisch, eine geschätzte Spezialität der japanischen Hokuriku-Küste.

Daraufhin erklärte Yoshida, was er selbst am Abend gegessen hatte: Gyudon. Dieses Gericht aus Reis und Rindfleisch ist in Japan ein unkompliziertes, meist preiswertes Alltagsessen. Es kann hervorragend schmecken; komisch ist der Kontrast. Der eine nutzt die frühere Anreise gezielt für ein besonderes Fischessen, der andere nimmt eine ganz gewöhnliche Mahlzeit zu sich.

Wo liegt die Pointe?

Die feierliche Entschuldigung weckt zunächst die Erwartung eines ernsten Fehltritts. Tatsächlich geht es nur um einen heimlichen Restaurantbesuch. Yoshida schimpft, interessiert sich aber brennend für jedes Detail. Mit jeder Nachfrage wird ihm klarer, was er verpasst hat. Der vermeintlich Betrogene möchte ausgerechnet den Speiseplan des heimlichen Festmahls ganz genau kennen.

Die Szene wurde als scherzhafter Austausch unter Bandkollegen gezeigt, nicht als Hinweis auf einen dauerhaften Streit. In derselben Folge entschuldigte sich ein weiteres Mitglied, Daichi Shiozaki, dafür, bei späten Online-Bandbesprechungen eingeschlafen zu sein. Das war eine eigenständige Geschichte.

Fazit

Sono genoss in Kanazawa Sushi mit Nodoguro, Yoshida aß Gyudon. Der eigentliche Witz ist die Mischung aus gespielter Empörung und völlig ehrlicher Neugier auf das verpasste Essen.

Quellen (5)

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