Nach den Serverproblemen vom 12. Oktober bestätigt The Coalition DDoS-Angriffe. Einige Spieler berichten zusätzlich von verlorenem Fortschritt.
The Coalition hat bestätigt, dass DDoS-Angriffe am 12. Oktober 2026 die Onlinedienste von Gears of War: E-Day beeinträchtigt haben. Das Studio arbeitet daran, die Auswirkungen einzudämmen. Ob gemeldete Fortschrittsverluste dauerhaft sind, lässt sich erst nach einer erneuten Prüfung bei stabilen Servern beurteilen.
E-Day ist erst am 6. Oktober erschienen. Wer sich mit Freunden zum Multiplayer verabredet hat, wollte eigentlich Gegner bekämpfen statt Fehlermeldungen lesen. Wird eine Partie mitten im Spiel getrennt, bleibt zusätzlich die Frage: Hat das gerade überhaupt gezählt?
In seiner Mitteilung vom 12. Oktober führte The Coalition zeitweilige Verbindungsabbrüche, Anmeldeprobleme und weitere Störungen auf Angriffe gegen die Onlinedienste zurück. Das Team beobachte die Lage und versuche, die Folgen zu begrenzen. GamesRadar+ berichtete über die Erklärung.
Die Sorge betrifft nicht nur die Erreichbarkeit der Server. In einer Diskussion der Gears-Community vom 12. Oktober beklagte ein Spieler verlorenen Fortschritt während der Störungen und forderte klarere Informationen. Wer nicht weiß, ob eine mühsam gespielte Runde gespeichert wurde, zögert verständlicherweise vor der nächsten.
Bestätigt sind der Angriff und die Verbindungsprobleme; fehlender Spielfortschritt wird von Spielern gemeldet. Sobald die Verbindung stabil ist, sollte man den Kontostand und die Fortschrittsanzeige erneut prüfen. Fehlt weiterhin etwas, helfen genaue Uhrzeiten und Angaben zu den betroffenen Partien bei einer Meldung an den offiziellen Support.
Entscheidend ist nun nicht allein die Nachricht, dass die Server wieder laufen. Auch zum Schicksal betroffener Partien wünschen sich Spieler Klarheit. Gegen die Locust zu verlieren, gehört zum Spiel. Gegen eine unklare Fortschrittsanzeige möchte niemand antreten.
