Eigentlich wollte ich Tonteki essen, ein örtliches Schweinefleischgericht. Das ausgesuchte Restaurant hatte aber Ruhetag. Also ging ich zu Casa Tabe in Yokkaichis Einkaufsstraße Ichibangai. Am 17. September 2026 kam ich fast genau zur Öffnung um 11 Uhr. Es waren ungefähr 3 Gäste da. Etwa 1 Minute nach dem Hinsetzen stand der Salat auf dem Tisch.
Ein Blick in die Küche erklärte das Tempo: Salate waren vorbereitet, Eisenplatten wurden vorgewärmt, verquirlte Eier standen in größerer Menge bereit. 2 Mitarbeiter arbeiteten ohne viele Worte. Alle 5 Kochstellen bereiteten Napolitan zu, Spaghetti auf japanische Art. Ich hatte ein Nachbarschaftsrestaurant betreten und schaute auf eine Nudelproduktionslinie.
Das Ei blieb auf der heißen Platte fluffig
Die Spaghetti auf der Eisenplatte schmeckten richtig gut. Beim Ei hatte ich einen kräftigen Röstgeschmack erwartet, merkte davon aber kaum etwas. Es war fluffig, die Nudeln weich. Auch das süß-herzhafte Salatdressing blieb mir in Erinnerung.
Tempo allein wäre kein Grund wiederzukommen. Der Geschmack schon. Vor einem Besuch sollte man die offiziellen Restaurantinformationen und die Mittagsseite auf aktuelle Öffnungszeiten und Preise prüfen.
Etwa zwanzig Minuten nach der Öffnung fast voll
Aus den ungefähr 3 Gästen wurden innerhalb von rund 5 Minuten etwa 10. Gegen 11:20 war das Restaurant fast voll. Um 11:21 warteten 2 Menschen draußen. Das war die Beobachtung bei diesem Besuch, kein Versprechen für jeden Tag.
Auch als sich die Plätze füllten, standen in der Küche noch etwa 7 Salate bereit. Die Vorbereitung lief, bevor die nächsten Gäste kamen. Nun war klar, warum der erste Salat so schnell da gewesen war.
Beim Gang durch Ichibangai hatte ich gedacht: Restaurant, Restaurant, noch ein Restaurant. Man hat nur einen Magen und kann nicht überall nacheinander essen. Dieser Laden gab mir aber einen Grund zurückzukommen.
5 Kochstellen für dasselbe Gericht hatten zunächst übertrieben gewirkt. Nach dem Blick auf die eintreffenden Gäste ergab es Sinn.



