Lohnt sich das renovierte Takeshima-Aquarium? Highlights, Preise und Rundgang für Unentschlossene

Zum renovierten Takeshima-Aquarium fährt man nicht mit der Erwartung eines großen, spektakulären Aquariums wie dem Nagoya-Hafen-Aquarium.

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Was du in diesem Artikel erfährst

  • Für wen das renovierte Takeshima-Aquarium geeignet ist
  • Was sich bei der Renovierung 2024 verändert hat
  • Highlights wie Tiefseewesen, die Wasserschwein-Show und handgeschriebene Infotafeln
  • Besuchsdauer, Eintrittspreise, Anfahrt und Hinweise zum Parkplatz
  • Ob sich der Besuch mit Kindern, beim Date, allein oder bei Regen lohnt
  • Was du vor dem Besuch wissen solltest

Fazit: Kein großes, glitzerndes Aquarium, aber sehr „dicht"

Zum renovierten Takeshima-Aquarium fährt man nicht mit der Erwartung eines großen, spektakulären Aquariums wie dem Nagoya-Hafen-Aquarium.

Es ist eher ein Aquarium, das man so genießt:

  • Tiefseewesen aus nächster Nähe ansehen
  • Beim Lesen der handgeschriebenen Infotafeln lachen
  • Die Erklärungen der Tierpfleger und die Nähe zu den Tieren genießen
  • Die entspannte Show mit Wasserschweinen und Seelöwen anschauen
  • Ein kleines Haus in kurzer Zeit, aber intensiv erkunden
  • Auch bei Regen drinnen Spaß haben

Allein nach der Größe ist es kein riesiges Aquarium. Rechnet man aber die Dichte der Ausstellung, den eigenwilligen Stil der Erklärungen, die Stärke der Tiefseewesen und die entspannte Atmosphäre dazu, ist die Zufriedenheit ziemlich hoch.

Für alle, die noch schwanken, in einem Satz:

Es ist eher etwas für Leute, die „komische Tiere, Tiefsee, handgeschriebene Tafeln und lockere Shows" mögen, als für Leute, die auf ein „riesiges Becken mit großem Wow" hoffen.

Für wen ist es empfehlenswert?

Das Takeshima-Aquarium passt sehr gut, wenn du:

  • einen Halbtagesausflug in der Präfektur Aichi suchst
  • von Gamagori, Toyohashi, Okazaki oder Nishio aus mal eben losfahren möchtest
  • einen Indoor-Ort suchst, der auch bei Regen klappt
  • lieber Aquarien magst, die man aus der Nähe sieht, als große Aquarien
  • Tiefseewesen, Riesenkrabben (Taka-ashi-gani, also Japanische Riesenspinnenkrabben) und Riesenasseln (Oo-gusoku-mushi) magst
  • gern Infotafeln und Ausstellungserklärungen liest
  • einen Ort suchst, an dem Kinder auch bei kurzem Besuch Spaß haben
  • ein Date-Ziel suchst, das nicht zu schwer ist
  • einen Ort brauchst, an den man auch allein ohne Verlegenheit gehen kann
  • das „Ob er überhaupt Lust hat oder nicht"-Gefühl der Wasserschweine genießen kannst

Umgekehrt solltest du deine Erwartungen etwas anpassen, wenn du:

  • ein Riesenbecken oder eine Delfinshow erwartest
  • eine große Anlage suchst, in der man lange Zeit verbringen kann
  • unbedingt ein leeres Ausflugsziel suchst
  • bei den Shows perfekte Kunststücke und ein sauberes Tempo verlangst
  • mit Gedränge oder Warten auf einen Parkplatz nicht gut zurechtkommst

Was hat sich im renovierten Takeshima-Aquarium verändert?

Das Takeshima-Aquarium wurde 2024 umfassend renoviert.

Laut dem Tourismusverband der Stadt Gamagori wurde es im Oktober 2024 mit etwa doppelter Fläche wiedereröffnet. Früher wurde es manchmal als „viertkleinstes Aquarium Japans" vorgestellt, doch nach der Renovierung sind durch den Neubau und die ausgebaute Tiefsee-Ausstellung deutlich mehr Sehenswürdigkeiten dazugekommen.

Das sind die größten Veränderungen.

Wichtigste Änderungen nach der Renovierung

1. Die Tiefsee-Ausstellung ist deutlich stärker geworden

Das Takeshima-Aquarium war schon immer stark bei Tiefseewesen, und nach der Renovierung ist deren Präsenz noch größer.

Die offizielle Website gibt an, dass ständig rund 500 Arten und etwa 4.500 Tiere gezeigt werden und die Zahl der ausgestellten Tiefseearten zur Spitzenklasse Japans gehört: dauerhaft über 120 Arten, im Winter auf dem Höhepunkt über 140.

Die „Tiefsee-Wassermasse" im Neubau ist ein echtes Highlight. Mit der Riesenkrabbe im Mittelpunkt zeigt sie Tiefseewesen nicht nur als „Kuriositäten", sondern samt Beleuchtung, Becken und Erklärungen.

2. Man kann Riesenkrabben, Riesenasseln und mehr anfassen

Eine Stärke des Takeshima-Aquariums ist, dass man nicht nur schaut, sondern auch „anfasst".

Die offizielle Website stellt ein Streichelbecken vor, in dem man Riesenasseln, Riesenkrabben, Stachelkrabben (Iga-guri-gani) und andere direkt berühren kann.

Das ist ziemlich stark.

In einem normalen Aquarium bleiben Tiefseewesen oft „seltene Tiere hinter Glas". In Takeshima sind sie ganz nah bei dir.

Tiefseewesen sind sonst etwas aus Bildbänden oder dem Fernsehen, aber hier denkt man leicht: „Wow, die gibt es wirklich!"

3. Nicht nur Fische: Wasserschweine, Otter und mehr

Das renovierte Takeshima-Aquarium besteht nicht nur aus Fischen.

Auf dem Lageplan stehen auch Wasserschweine (Capybaras), Zwergotter, ein Seelöwenbecken, ein Pelzrobbenbecken, Madagaskar-Schildkröten und mehr.

Weil zwischendurch Tier-Highlights eingestreut sind, wird es auch Kindern und lockeren Besuchern nicht so schnell langweilig.

Besonders das Wasserschwein ist sehr „Take-sui" (so nennen Fans das Aquarium liebevoll). Es ist weniger eine Show mit perfekten Kunststücken als eine lockere, bei der sich die Menschen nach der Laune des Wasserschweins richten.

4. Ebenerdig und leicht zu erkunden

Laut offizieller Website liegt der Ausstellungsbereich nur im Erdgeschoss, ist einstöckig angelegt und barrierefrei.

Das ist unscheinbar, aber sehr wichtig.

Es passt zu Familien mit kleinen Kindern, älteren Menschen, Leuten, die Treppen schwer bewältigen, und allen, die bei Regen schnell eine Runde drehen wollen. Man muss nicht wie in großen Aquarien über mehrere Etagen auf und ab; die Struktur macht eine Runde in kurzer Zeit leicht.

5. Handgeschriebene Tafeln und Erklärungen sind weiterhin stark

Das Takeshima-Aquarium macht nicht nur wegen der Ausstellung Spaß, sondern auch wegen seiner Erklärungstafeln.

Die offizielle Website erwähnt ebenfalls, dass fast alle Ausstellungs- und Tierinfotafeln im Haus vom zuständigen Pfleger selbst gebastelt sind und eher unterhaltsam zu lesen als wissenschaftlich oder lehrreich sein sollen.

Diese „Ausstellung zum Lesen" ist eine große Stärke.

In vielen Aquarien schaut man nur kurz auf den Fischnamen und geht weiter. In Takeshima denkt man nach dem Lesen der Tafel: „Hm, dieses Tier mag ich irgendwie."

Das ist eine Stärke ganz anderer Art als ein Riesenbecken.

Highlight 1: Die Tiefsee-Wassermasse und die Riesenkrabben

Das Erste, was man im renovierten Takeshima-Aquarium sehen sollte, ist die Tiefsee-Ausstellung.

Besonders die Riesenkrabbe ist fast der Star des Hauses.

Die offizielle Website erklärt, dass Gamagori seit Langem Tiefseefischerei betreibt und viele Tiefseewesen, darunter Riesenkrabben, hier angelandet werden. Außerdem heißt es, dass durch die Beziehung zu den Fischern und der Fischereigenossenschaft manchmal Tiere in gutem Zustand an das Aquarium weitergegeben werden.

Die Tiefsee-Ausstellung von Takeshima ist also nicht nur eine „Sammlung seltener Tiere".

Sie verbindet das Land Gamagori, die Mikawa-Bucht, die Tiefseefischerei und das Netzwerk der Fischer.

Beim Betrachten der Tiefseewesen macht es daher mehr Spaß, so zu denken:

„Weil es Gamagori ist, ist diese Tiefsee-Ausstellung so stark."

Highlight 2: Sawarin Pool (das Streichelbecken)

Wenn du ins Takeshima-Aquarium gehst, sind die Ausstellungen zum Anfassen ebenfalls sehr wichtig.

Die offizielle Website nennt, dass man Riesenasseln, Riesenkrabben, Stachelkrabben und mehr direkt berühren kann.

Das ist toll für Kinder, macht aber auch Erwachsenen genauso Spaß.

Tiefseewesen sehen nicht nur „komisch" aus: Wenn man sie wirklich berührt, unterscheiden sich Oberfläche, Härte und Präsenz deutlich.

Vom „Hab ich im Bildband gesehen" zum „Hab ich angefasst" – das bleibt lange im Gedächtnis.

Highlight 3: Handgeschriebene Tafeln und „Fisch-Lebensläufe"

Die Stärke des Takeshima-Aquariums liegt wohl hier.

In einem gewöhnlichen Aquarium stehen auf der Tafel Name, wissenschaftlicher Name, Verbreitung und Merkmale, und das war's. In Takeshima wirken die Erklärungen, als stammten sie aus den eigenen Worten der Pfleger.

Diese handgeschriebenen Tafeln sind mehr als bloße Erklärungen. Darin stecken:

  • Liebe zu den Tieren
  • Die Beobachtungen der Pfleger
  • Kniffe, damit Besucher sie wirklich lesen
  • Ein bisschen Humor
  • Ein Aufbau, der Schwieriges zugänglich macht

Deshalb kann man sie auch lesen, wenn man sich mit Fischen nicht auskennt.

Im Gegenteil: Wer sich mit Fischen wenig auskennt, findet mit einem „Ach, so ist das" noch leichter hinein.

Das Takeshima-Aquarium ist nicht nur ein Ort zum Betrachten von Ausstellungsstücken, sondern auch zum Lesen der „Beobachtungsprotokolle" der Pfleger.

Highlight 4: Die Seelöwen-Show

Auch die Seelöwen-Show ist beliebt.

Im offiziellen Showprogramm stehen für die Seelöwen-Show zwei Vorführungen, um 10:30 und um 13:30. Je nach Gesundheitszustand der Tiere und den Umständen kann sich das ändern; deshalb ist es sicherer, vor dem Besuch die aktuellsten Infos auf der offiziellen Website zu prüfen.

Die Shows in Takeshima sind weniger perfekt durchinszenierte Großproduktionen, sondern man genießt die Erklärungen des Pflegers und die Persönlichkeit der Tiere.

Am besten gehst du mit der Erwartung hin: „Ich möchte sehen, wie sich die Seelöwen bewegen und wie sie mit dem Pfleger umgehen", statt „Ich möchte tolle Kunststücke sehen".

Highlight 5: Die Wasserschwein-Show

Ganz persönlich möchte ich die Wasserschwein-Show sehr empfehlen.

Die Formulierung auf der offiziellen Website ist schon stark. Die Show wird so beschrieben: „Die Wasserschweine zeigen ihre Disziplinen ganz entspannt. Erwartet nichts. Was sie tun, oder ob sie überhaupt etwas tun, hängt von der Laune der Wasserschweine ab."

Schon das ist typisch Takeshima-Aquarium.

Bei einer normalen Show würde man am liebsten sagen: „Wir zeigen unglaubliche Kunststücke." Takeshima aber erwartet von seinen Wasserschweinen nicht zu viel.

Tatsächlich sind die Wasserschweine gemächlich, und man weiß nicht, ob sie Lust haben oder nicht – das ist das Lustige. Der Pfleger überbrückt die Zeit, und die Wasserschweine bewegen sich je nach Futter und Laune ein wenig. Trotzdem lacht das Publikum, und die Show funktioniert.

In gewisser Weise ist das eine ziemlich hohe Kunst.

Es ist nicht lustig, weil das Wasserschwein etwas Tolles kann, sondern weil das Wasserschwein einfach Wasserschwein bleibt.

Wer das genießen kann, wird davon begeistert sein.

Highlight 6: Die Muränen-Truppe, das Takeshi Mansion und Küstenmeer-Tiere

Auf dem Lageplan stehen außerdem das Betonrohr-Becken der Muränen-Truppe, das Takeshi Mansion, die Küstenmeer-Zone und das große Mikawa-Bucht-Becken.

Solche Ausstellungen unterscheiden sich von den Hauptattraktionen großer Aquarien, sind bei genauem Hinsehen aber ziemlich unterhaltsam.

Gerade das Takeshima-Aquarium ist stark bei „komischen Tieren", „eigenwilligen Ausstellungen" und „Namen mit Handarbeits-Charme"; selbst ein Becken, an dem man normalerweise vorbeigehen würde, wird plötzlich interessant, wenn man die Tafel liest.

Schau nicht nur darauf, „was" du siehst, sondern auch darauf, „wie" es präsentiert wird – dann macht es noch mehr Spaß.

Wie lange dauert der Besuch?

Die Besuchsdauer im Takeshima-Aquarium hängt davon ab, wie tief man einsteigt.

Schneller Rundgang: 60 bis 90 Minuten

Wenn du die Ausstellung einmal durchgehst und nur die Becken liest, die dich interessieren, schaffst du es in ein bis anderthalb Stunden.

Das reicht, wenn du bei Regen kurz vorbeischaust, wenn lange Ausflüge mit Kindern schwierig sind oder wenn du es mit anderen Zielen in Gamagori kombinieren willst.

Gründlicher Besuch: 2 bis 3 Stunden

Wenn du die handgeschriebenen Tafeln aufmerksam liest, die Tiefsee-Ausstellung in Ruhe anschaust und Sawarin Pool und die Shows einbaust, solltest du mindestens zwei Stunden einplanen.

Wenn du dich nach den Showzeiten richtest, plane auch die Wartezeit im Haus großzügig ein.

Zum Beobachten oder Schreiben: ein halber Tag ist drin

Wer auf die Art der Präsentation, die Tafeln, die Wege der Pfleger, die Wasserschwein-Show und die Reaktionen der Besucher achtet, kann fast einen halben Tag mit der Analyse verbringen.

Neben dem Spaß als Aquarium gibt es viel Material zu Ausstellungsgestaltung, Tourismusmarketing, Wegen von Familien und dazu, wie eine lockere Show funktioniert.

Empfohlener Rundgang

Zuerst die Tiefsee-Ausstellung

Schau dir zuerst die Tiefsee-Wassermasse und die Riesenkrabben an, um die „Hauptachse" des Takeshima-Aquariums zu erfassen.

Wenn du verstehst, dass „dieses Aquarium in der Tiefsee stark ist", ändert sich die Sicht auf das ganze Haus.

Danach lesend durchs Haus gehen

Schau nicht nur auf die Fische: Wer beim Rundgang die Tafeln liest, ist zufriedener.

In Takeshima verpasst man einen großen Teil des Charmes, wenn man die Erklärungen überspringt.

Anfass-Stationen vor dem großen Andrang

Erlebnisse wie Sawarin Pool sind schwer in Ruhe zu genießen, wenn es voll ist.

Wenn du einen ruhigen Moment erwischst, geh am besten gleich hin.

Nach den Showzeiten richten

Wenn du die Seelöwen- oder die Wasserschwein-Show sehen willst, prüfe vorher die Zeiten, dann lässt sich besser planen.

Laut offizieller Auskunft läuft die Seelöwen-Show um 10:30 und 13:30, die Wasserschwein-Show um 15:00. Showzeiten und Durchführung können sich aber ändern; bitte prüfe die offizielle Ankündigung am Tag selbst.

Zum Schluss der Shop

Es gibt auch einen Museumsshop.

Die Figuren des Takeshima-Aquariums und Tiefsee-Artikel passen gut zusammen, daher lohnt sich der Shop am Ende.

Mit Kindern?

Es passt sehr gut für Kinder.

Die Gründe:

  • Ebenerdig und leicht zu erkunden
  • Die Ausstellung ist eher niedrig und gut einsehbar
  • Es gibt Dinge zum Anfassen
  • Neben Fischen gibt es Wasserschweine und Otter
  • Der Besuch dauert nicht zu lange
  • Auch bei Regen macht es drinnen Spaß

Allerdings kann es an Wochenenden und bei Regen voll werden. Seit der Renovierung ist das Aquarium beliebter, daher solltest du mit etwas Andrang auf dem Parkplatz und im Haus rechnen.

Die Bauweise ist kinderwagenfreundlich, aber bei Gedränge kann das Vorankommen schwierig werden; ein leicht versetzter Zeitpunkt macht es entspannter.

Als Date?

Auch als Date-Ziel ist es gut geeignet.

Das Schöne am Takeshima-Aquarium: Es ist nicht zu schwer.

Es wird nicht zum Ganztagesprogramm wie bei einem großen Aquarium, sondern lässt sich in ein bis zwei Stunden ansehen – passend für ein erstes Date oder einen lockeren Ausflug.

Auch an Gesprächsstoff mangelt es nicht:

  • „Sieht dieser Fisch nicht komisch aus?"
  • „Die Tafel hier ist lustig"
  • „Das Wasserschwein bewegt sich nicht"
  • „Die Riesenkrabbe ist riesig"
  • „Man darf eine Riesenassel anfassen? Krass!"
  • „Tiefseewesen sind in echt richtig beeindruckend"

Solche Gespräche entstehen ganz natürlich.

Es ist allerdings kein romantisches Date außerhalb des Alltags, sondern eher eins zum Lachen, locker und nah dran.

Allein hingehen?

Auch allein ist es ziemlich leicht.

Das Takeshima-Aquarium ist ein Ort, an dem man allein die Becken betrachten, Tafeln lesen und fotografieren kann.

Anders als in einem großen Freizeitpark setzt es nicht voraus, dass man mit jemandem Spaß hat; Beobachten allein funktioniert genauso.

Allein kann man die Tafeln sogar gründlicher lesen.

Wenn dich Tiefseewesen, Ausstellungsgestaltung, handgeschriebene Erklärungen und die Ideen der Pfleger interessieren, ist ein Solo-Aquariumsbesuch eine tolle Sache.

Geht es auch bei Regen?

Als Ausflugsziel bei Regen ist es ziemlich gut.

Da die Ausstellung hauptsächlich drinnen ist, kann man sie auch bei Regen genießen.

Ein paar Hinweise gibt es allerdings:

  • Ein Spaziergang um die nahe Insel Takeshima wird schwieriger
  • Bei Regen suchen alle Indoor-Ziele, deshalb kann es voller sein
  • Der Parkplatz kann überfüllt sein
  • Der Außenplatz und die Foodtrucks können vom Wetter betroffen sein

Bei Regen ist es einfacher, nur das Aquarium einzuplanen und damit zufrieden zu sein.

Bei schönem Wetter lohnt sich dagegen auch ein Spaziergang nach dem Aquarium zur Insel Takeshima und zum Yaotomi-Schrein.

Kombination mit Sehenswürdigkeiten in der Nähe?

Das Takeshima-Aquarium lässt sich leicht mit Zielen in der Umgebung verbinden.

In der Nähe liegt die Insel Takeshima, das Wahrzeichen von Gamagori. Die Insel ist über die Takeshima-Brücke mit dem Festland verbunden, und auf der Insel steht der Yaotomi-Schrein.

Bei schönem Wetter lässt sich leicht ein Halbtagesprogramm zusammenstellen:

  1. Takeshima-Aquarium
  2. Über die Takeshima-Brücke gehen
  3. Zum Yaotomi-Schrein
  4. Ein Stück am Meer entlang spazieren
  5. Essen oder Café in der Gegend von Gamagori

Bei Regen ist eine leichte Route wie diese stressfrei:

  1. Takeshima-Aquarium
  2. In der Nähe essen
  3. Indoor-Einrichtung, Café oder Einkaufen

Preise, Öffnungszeiten und Basisinfos

Die Basisinfos zum Takeshima-Aquarium im Überblick.

Öffnungszeiten

  • 9:00 bis 17:00
  • Einlass bis 16:30
  • Grundsätzlich keine Ruhetage
  • Es kann jedoch wegen Wartungsarbeiten zu vorübergehenden Schließungen kommen; vor dem Besuch lohnt ein Blick auf die offizielle Website

Normaler Eintritt

  • Erwachsene (ab Oberstufe): 1.200 Yen
  • Kinder (ab 4 Jahren bis Mittelstufe): 500 Yen
  • Bis 3 Jahre: kostenlos

Preis für Einwohner von Gamagori

Wer einen Nachweis über den Wohnsitz in Gamagori vorlegt, zahlt Folgendes.

  • Erwachsene (ab Oberstufe): 500 Yen
  • Kinder (ab 4 Jahren bis Mittelstufe): 200 Yen
  • Bis 3 Jahre: kostenlos

Jahreskarte

  • Erwachsene (ab Oberstufe): 3.000 Yen
  • Kinder (ab 4 Jahren bis Mittelstufe): 1.250 Yen
  • Bis 3 Jahre: kostenlos

Da der normale Erwachsenenpreis 1.200 Yen beträgt, lohnt sich die Jahreskarte bei drei Besuchen im Jahr, und der Preis ist durchaus einen Gedanken wert.

Anreise und Parken

Mit dem Auto

Laut offizieller Website sind es etwa 15 Minuten von der Ausfahrt Otowa-Gamagori der Tomei-Autobahn über die Orange Road oder etwa 10 Minuten Richtung Süden von der Ausfahrt Gamagori der Umgehungsstraße Route 23.

Aus Richtung Nagoya und Hamamatsu sind es mit dem Auto ungefähr eine Stunde.

Parkplatz

Das Takeshima-Aquarium hat keinen eigenen Parkplatz, sondern teilt sich einen mit den umliegenden touristischen Einrichtungen.

Der Parkplatz des Takeshima-Parks fasst rund 200 Fahrzeuge und ist werktags kostenlos. An Wochenenden, Feiertagen sowie vom 27. April bis 8. Mai kostet er Gebühr: im April und Mai 500 Yen, in den übrigen Monaten 300 Yen.

Da das Aquarium seit der Renovierung beliebter ist, kommst du an Wochenenden, Feiertagen, Regentagen und langen Ferienwochenenden lieber früh.

Mit der Bahn

Ab dem Südausgang des Bahnhofs Gamagori an der JR-Tokaido-Linie oder der Meitetsu-Gamagori-Linie sind es etwa 15 Minuten zu Fuß.

Da man vom Bahnhof laufen kann, ist auch die Bahn eine bequeme Option.

Hinweise: Was du vor dem Besuch wissen solltest, damit nichts schiefgeht

1. Es ist kein großes Aquarium

Wenn du den Glanz eines Riesenaquariums erwartest, wirkt es etwas anders.

Die Stärke ist nicht die Größe, sondern die Dichte.

2. Die Shows hängen von der Laune der Tiere ab

Vor allem bei der Wasserschwein-Show schreibt die offizielle Seite selbst: „Erwartet nichts."

Aber genau das macht den Reiz aus.

Erwarte von den Wasserschweinen keine perfekten Kunststücke; es ist eine Show, die man samt der Spannung „Bewegen sie sich heute oder nicht?" genießt.

3. Der Parkplatz kann voll werden

Weil es kein eigener, sondern ein gemeinsamer Parkplatz ist, wird er bei Tourismus in der Umgebung, Veranstaltungen, Wochenenden, Feiertagen und Regen leicht voll.

4. Haustiere sind nicht erlaubt

Die offizielle Website gibt an, dass Haustiere nicht hineindürfen, nur Assistenzhunde.

5. Es kann Wartungsschließungen geben, etwa im Juni

Grundsätzlich gibt es keine Ruhetage, aber die offizielle Website weist auf vorübergehende Schließungen wegen Wartungsarbeiten hin.

Vor dem Besuch ist es sicherer, den Betriebsstatus des Tages auf der offiziellen Website oder in den sozialen Medien zu prüfen.

Wann ist die beste Uhrzeit?

Ich empfehle vormittags bis frühen Nachmittag.

Der Grund: Shows und Erlebnisse lassen sich leichter einbauen, und der Parkplatz ist vermutlich besser zu handhaben.

Vormittags-Variante

  • 9:30 bis 10:00 Ankunft
  • Tiefsee- und Hausausstellung ansehen
  • 10:30 Seelöwen-Show
  • Sawarin Pool
  • Shop
  • Weiter zum Mittagessen

Nachmittags-Variante

  • 13:00 Ankunft
  • 13:30 Seelöwen-Show
  • Hausausstellung
  • 15:00 Wasserschwein-Show
  • Shop
  • Spaziergang auf Takeshima oder Essen

Wenn du auf die Wasserschwein-Show aus bist, lässt sich die Nachmittags-Variante leichter planen. Prüfe aber unbedingt, ob die Show am Tag stattfindet.

Entscheidungshilfe für Unentschlossene

Wer hingehen sollte

  • Wer Tiefseewesen liebt
  • Wer Riesenkrabben und Riesenasseln sehen will
  • Wer auch Wasserschweine und Otter sehen möchte
  • Wer gern handgeschriebene Tafeln liest
  • Wer einen Ort sucht, der auch bei Regen geht
  • Wer rund um Gamagori locker Zeit verbringen will
  • Wer einen Ort möchte, der auch bei kurzem Besuch mit Kindern zufriedenstellt
  • Wer ein Aquarium sucht, in das man auch allein unbeschwert gehen kann
  • Wer „Lockerheit" und „Handgemachtes" genießen kann

Wer es diesmal auslassen kann

  • Wer wegen Delfinshows oder großer Shows kommt
  • Wer ein Riesenbecken als Hauptattraktion sehen will
  • Wer eine große Anlage zum langen Verweilen sucht
  • Wer Gedränge oder Warten auf Parkplätze richtig schlecht aushält
  • Wer Shows, die von der Laune der Tiere abhängen, nicht mag
  • Wer perfekt fertige Ausflugsziele bevorzugt

Der wahre Reiz des Takeshima-Aquariums liegt in der „Einfallskraft der Menschen"

Im Takeshima-Aquarium sind nicht nur die Tiere die Hauptdarsteller.

Natürlich sind auch Tiefseewesen, Riesenkrabben, Wasserschweine, Otter und Seelöwen reizvoll.

Noch unterhaltsamer aber ist die Einfallskraft auf der Seite der Menschen: wie man etwas zeigt, wie man Leute zum Lesen bringt, wie man sie zum Lachen bringt, wie man Nähe schafft.

Die handgeschriebenen Tafeln, die Fisch-Lebensläufe, die lockeren Shows, die Erklärungen der Pfleger, diese Stimmung, alles der Laune der Wasserschweine zu überlassen. All das schafft keinen „perfekt gepflegten Ausflugsort", sondern einen „Ort, an dem Tiere und Menschen sich nah sind".

Deshalb ist das Takeshima-Aquarium nicht bloß „ein neues, sauberes Aquarium", sondern

ein Aquarium, das neu geworden ist und trotzdem das Handgemachte und Lockere behalten hat.

Und das ist ein großer Teil seiner Stärke.

Fazit: Wenn du schwankst, lohnt sich ein Besuch

Das renovierte Takeshima-Aquarium lohnt sich.

Nur hängt die Zufriedenheit davon ab, was du erwartest.

Wenn du den Glanz eines großen Aquariums erwartest, fühlt es sich vielleicht etwas anders an. Wenn du aber Tiefseewesen, Ausstellungen aus der Nähe, handgeschriebene Tafeln, Dinge zum Anfassen, lockere Shows und das Wasserschwein-Gefühl „jeder, wie er gerade Lust hat" genießt, wirst du ziemlich zufrieden sein.

Besonders gut eignet es sich für Regentage, Solo-Ausflüge, Familien mit Kindern, Dates und Halbtagesausflüge.

Wenn du noch schwankst, versuch es erst mal so zu sehen:

Geh nicht in ein „Riesenaquarium". Geh in ein „dichtes kleines Aquarium, in dem man Tiefsee, handgeschriebene Tafeln und den Laune-Modus der Wasserschweine genießt".

Mit dieser Erwartung wirst du, glaube ich, viel Spaß haben.

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