Der Reddit-Beitrag „itDoBeLikeThatSometimes“, eingesehen am 28. Oktober 2026, zeigt das Bild einer angeblichen Absage an eine Person, die sich als Junior-Softwareentwickler beworben hat. Der Grund: fragwürdige Gewohnheiten bei der Versionsverwaltung. In den Kommentaren gilt jedoch etwas anderes als noch unrealistischer: Die Personalabteilung soll die Bewerbung geprüft und ihre Entscheidung ausführlich erklärt haben.
Was zeigt das Bild?
Der Beitrag erschien in r/ProgrammerHumor. In der abgebildeten Nachricht werden die Aufzeichnungen über Codeänderungen beanstandet. Auf GitHub lassen sich Änderungen als Commits mit kurzen Beschreibungen speichern. So können Kolleginnen und Kollegen nachvollziehen, was passiert ist. Nichtssagende Nachrichten erschweren die Suche nach früheren Änderungen.
Es gibt keinen unabhängigen Beleg dafür, dass diese Absage von einer echten Firma stammt. Mehrere Kommentare bezeichnen sie ausdrücklich als Fälschung. Hier geht es also um eine erfundene Bewerbungsszene als Meme, nicht um einen bestätigten Personalvorgang. Das Kleingedruckte des Bildes wurde nicht vollständig geprüft; angebliche Originalformulierungen werden deshalb nicht nacherzählt.
Plötzlich steht die Personalabteilung vor Gericht
Ein Kommentar erklärt scherzhaft, der Bewerber sei für eine Juniorstelle „überqualifiziert“ und gehöre eher auf die mittlere oder höhere Erfahrungsstufe. Was im Bild als Fehler gilt, wird zum Erkennungszeichen erfahrener Entwickler.
Ein anderer Kommentar behauptet, das Erkennen der Fälschung sei Teil des Vorstellungsgesprächs. Wieder andere finden es besonders unglaubwürdig, dass überhaupt eine Antwort kam. Bei echten Bewerbungen bleibe selbst eine knappe Rückmeldung manchmal aus, von einer individuellen Begründung ganz zu schweigen.
Hinzu kommt ein Vergleich: Den Code eines privaten Bastelprojekts nach Firmenmaßstäben zu beurteilen, sei ungefähr so, als würde man die Kleidung zu Hause an der Büro-Kleiderordnung messen. Das macht Versionsgeschichte nicht unwichtig. Die GitHub-Dokumentation erklärt, wozu Commits dienen. Nur sind Hobbyprojekte und gemeinsame Produktentwicklung unterschiedliche Situationen.
Eigener Sketch: die letzte Bewerbungsrunde
Personalchefin: „Ihr Commit heißt ‚müsste jetzt gehen‘.“ Bewerber: „Ohne Test verspreche ich nichts.“ Personalchefin: „Der nächste heißt ‚diesmal wirklich‘.“ Bewerber: „Das vorherige Ergebnis war vorläufig.“ Personalchefin: „Wir schicken Ihnen eine ausführliche Absage.“ Bewerber: „Moment, Sie antworten tatsächlich? Gibt es diese Firma wirklich?“ Dieser Dialog wurde für den Artikel erfunden und stammt nicht aus den Reddit-Kommentaren.
Was ist die Pointe?
Erst soll man über einen schlampigen GitHub-Verlauf lachen. Dann machen die Kommentare die ungewöhnlich höfliche Absage zum eigentlichen Märchen. Vielleicht ist der Code des Bewerbers chaotisch. Die Dokumentation der fiktiven Personalabteilung ist jedenfalls vorbildlich.






