Wer eine fehlerhafte Sperre vermutet, kann bei Riot Einspruch einlegen. Das bedeutet aber nicht, dass jeder Permabann aufgehoben wird.
Am 11. Oktober 2026 wurde auf Reddit über einen angeblich überraschenden permanenten Bann nach AFK-Verstößen in League of Legends diskutiert. AFK bedeutet, während des Matches nicht aktiv mitzuspielen. Der ursprüngliche Beitrag ist inzwischen entfernt; sichtbar sind noch Kommentare, nicht die überprüfbare Kontohistorie.
Am 12. Oktober meldete sich die betroffene Person erneut und schrieb, die Sperre sei aufgehoben worden. Über sechs Jahre habe sie sieben AFK-Strafen erhalten, ohne eine Erklärung für den plötzlichen Permabann zu bekommen. Das ist eine einzelne Schilderung, kein Beleg für einen allgemeinen Fehler bei Riot.
In Riots AFK-Hilfe geht es vor allem um gestaffelte Wartezeiten und zeitweilige Sperren für die Spielersuche. Die separate Bannregel erklärt, dass schwerwiegende Verstöße unter Umständen sofort zu einem dauerhaften Ausschluss führen können. Daraus folgt weder „AFK kann nie zu einem Permabann führen“ noch „nach sieben Verstößen passiert es automatisch“.
Wer betroffen ist, sollte zuerst Grund und Dauer der Sperre beim Einloggen prüfen. Besteht der Verdacht auf einen Fehler, lässt sich über den Riot-Support ein Ticket zur eigenen Sperre oder Einschränkung einreichen. Dort gehören die konkreten Umstände hinein, nicht bloß ein Verweis auf Reddit. Korrekt verhängte Strafen werden im Regelfall nicht zurückgenommen.
Fazit: Ein Einspruch ist ein Weg zur Überprüfung, kein Freifahrtschein. Der härteste Gegner sollte nicht schon vor der Championauswahl auf dem Login-Bildschirm warten.
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