Joe Lycett war loyal – warum wurde er bei The Celebrity Traitors verbannt?

In Folge sechs vom 16. Oktober 2026 erhielt Joe Lycett 11 von 14 Stimmen.

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description: In Folge sechs vom 16. Oktober 2026 erhielt Joe Lycett 11 von 14 Stimmen. Sein Wunsch, als Traitor angeworben zu werden, und ein missverständlicher Satz führten zum Rauswurf.

Joe Lycett musste gehen, weil er viel zu offen erzählt hatte, dass er gerne ein Traitor werden würde. Als die Mitspielenden merkten, dass in der Nacht jemand für das geheime Team angeworben worden war, verdächtigten sie ausgerechnet den eifrigsten Bewerber. In Folge sechs der zweiten Staffel, ausgestrahlt am 16. Oktober 2026 auf BBC One, bekam er 11 von 14 Stimmen. Tatsächlich gehörte er weiterhin zu den Faithfuls.

Die Spielregel hinter dem Missverständnis

Bei dieser britischen Promi-Ausgabe des Täuschungsspiels gibt es heimliche Traitors und Faithfuls, die sie entlarven müssen. Nachts wählen die Traitors eine Person aus, die das Spiel verlassen muss. Tagsüber stimmen alle am runden Tisch darüber ab, wer verbannt wird. „Mord“ und „Verbannung“ sind Begriffe der Spielhandlung.

Außerdem können die Traitors einen Faithful für ihr Team anwerben. Comedian Joe Lycett wollte diese Rolle unbedingt ausprobieren und machte daraus kein Geheimnis. Bei einer gewöhnlichen Bewerbung wäre solche Begeisterung ein Vorteil. In einem Spiel, in dem alle nach einem Verräter suchen, liefert sie gleich die passende Verdachtsgeschichte.

Was geschah am 15. und 16. Oktober?

In der Folge vom Donnerstag, dem 15. Oktober, wurde Mathematikerin Hannah Fry als Traitor enttarnt und verbannt. Maya Jama und James Acaster holten daraufhin den Content-Creator King Kenny ins geheime Team. Lycett ging leer aus.

Am Freitag, dem 16. Oktober, saßen beim Frühstück alle noch im Schloss. Weil in der Nacht niemand ausgeschieden war, schlossen die Faithfuls auf eine Anwerbung. Der Verdacht fiel sofort auf Lycett: Er hatte schließlich lautstark um genau diese Chance geworben. Sein Einwand lautete, die Traitors hätten sich mit seiner Auswahl viel zu offensichtlich verraten.

Am runden Tisch wurde eine hypothetische Erklärung zum Verhängnis. Lycett überlegte, dass die Traitors nach seiner Verbannung erneut jemanden anwerben müssten. Das klang kurz so, als gehöre er bereits zu ihnen. Er stellte klar, dass er nur den Fall „wenn ich ein Traitor wäre“ meinte. Die Abstimmung ging trotzdem gegen ihn aus. Erst die Enthüllung seiner Rolle zeigte den Irrtum.

Warum funktioniert diese Szene als Komödie?

Er bewirbt sich als Bösewicht, jemand anders bekommt den Job – und er wird gefeuert, weil alle glauben, er sei eingestellt worden. Das Publikum wusste bereits von King Kennys Wechsel und konnte den Denkfehler beobachten. Der tatsächliche Traitor James Acaster profitierte davon, dass die Aufmerksamkeit auf Lycett fiel.

Später räumte Lycett ein, seine eigene Begeisterung habe ihm die Falle gestellt. Miranda Hart hatte ihm vertraut und reagierte nach seinem Abschied mit Tränen. Hinter der absurden Verwechslung stand also auch eine echte Bindung.

Hat er eine neue Regel verlangt?

Nach dem Ausscheiden scherzte Lycett, man solle verbannte Faithfuls zurückholen und doch noch als Traitors anwerben können. Das war ein Witz über seinen unerfüllten Wunsch, keine bestätigte Regeländerung.

Fazit

Joe Lycett wurde nicht beim Verrat erwischt. Er wurde verdächtigt, weil er zu ehrlich sagte, dass er gerne Verräter wäre. In einem Spiel voller Lügen kann ausgerechnet Offenheit die schlechteste Taktik sein.

Quellen (5)

Noch einen Schritt weiter: Warum bringt Sacha Baron Cohen den „überholten“ Ali G gerade jetzt zurück?

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