Beschreibung: Die Complete Edition von 2026 wird wegen merkwürdiger Gesichter auf Einheitenkarten kritisiert. Was Spieler fordern, was am KI-Verdacht dran ist und wie sich ein Patch prüfen lässt.
Antwort mit Stand vom 24. Oktober 2026: Es gibt belegbare Forderungen, die Porträts neu zu erstellen. Die geprüften Quellen enthalten aber keine verbindliche Zusage für einen vollständigen Austausch an einem bestimmten Datum. Sichtbare Bildfehler und Vermutungen über KI-Werkzeuge sind getrennte Fragen.
Warum sorgen kleine Porträts für Diskussionen?
Das ursprüngliche Total War: SHOGUN 2 erschien 2011 und lässt Spieler Armeen im Japan der Sengoku-Zeit führen. Die Complete Edition kam am 13. Oktober 2026 heraus. Besonders die kleinen Bilder zur Erkennung verschiedener Truppentypen wurden wegen ungewöhnlicher Gesichter und Ausrüstungsdetails kritisiert.
Windows Central berichtete am 14. Oktober über sehr negative frühe Steam-Rezensionen. Neben Leistungsproblemen und Grafikfehlern ging es um die überarbeiteten Einheitenkarten. Die damaligen Bewertungszahlen sind eine Momentaufnahme.
Was verlangen die Spieler?
In r/totalwar verglich ein Beitrag alte und neue Karten und forderte eine manuelle Neuanfertigung. Kommentare schlugen vor, die Figuren mit Werkzeugen aus dem älteren Spiel erneut aufzunehmen. Das sind Vorschläge aus der Community, keine bestätigten Pläne des Studios.
Die Karten erfüllen eine Aufgabe: Im Gefecht müssen Einheiten schnell erkennbar sein. Wenn die Auflösung steigt, Gesichter und Rüstungen aber schwerer zu unterscheiden sind, kann ein optisches Upgrade seinen Zweck verfehlen.
Ist der Einsatz von KI bewiesen?
Manche Spieler vermuten automatisches Hochskalieren oder KI-Unterstützung. Die Berichterstattung greift diesen Verdacht auf. Aus dem Endbild allein lassen sich jedoch weder das genaue Programm noch der Produktionsablauf sicher bestimmen. Sichtbare Qualitätsmängel sind von der vermuteten Ursache zu trennen.
Worauf sollte man bei Updates achten?
Entscheidend sind offizielle Patchnotizen zu Einheitenkarten, Porträts und Grafikdateien. Ein Vergleich derselben Einheiten bei ähnlicher Anzeigegröße hilft ebenso wie aktuelle Steam-Rezensionen mit klarem Datum.
Fazit: Die eigentliche Lösung wären gut erkennbare Soldatenbilder. In einem Strategiespiel sollte man den Gegner auskundschaften müssen – und nicht erst das Gesicht der eigenen Truppen.
