Nachts steht ein Kojote unter einem Birnbaum. Der erste Sprung geht daneben. Er ändert seine Position, versucht es erneut und pflückt die Birne mit dem Maul vom Ast. Tom Mirandas Wildkamera-Video bekam durch Berichte vom 21. bis 23. Oktober 2026 neue Aufmerksamkeit. Statt einer Jagd sieht man einen erstaunlich ehrgeizigen Obstpflücker.
Der zweite Versuch ist der Höhepunkt
Andere Kojoten sind in der Nähe, doch dieser bleibt auf die Frucht fixiert. Nach dem Fehlschlag betrachtet er die Äste, ändert den Winkel, springt, landet und beginnt zu fressen. Whiskey Riff schilderte den Ablauf am 21. Oktober, Know Your Meme am 23. Oktober.
Unser eigener Witz: Der Kunde geht nicht durch den Supermarkt. Er nimmt den Luftweg direkt ins Obstregal. Der erste Fehlversuch war lediglich eine Routenberechnung.
Was haben Fleischpreise damit zu tun?
Whiskey Riff berichtete über überraschte Reaktionen, weil Kojoten Birnen fressen, Lob für eine ausgewogene Ernährung und einen Scherz, nach dem sogar Kojoten wegen teuren Fleisches Vegetarier würden. Das sind von einem Medium wiedergegebene Kommentare, keine von uns einzeln überprüften Facebook-Beiträge.
Die Pointe überträgt menschliche Sorgen beim Einkaufen auf ein Wildtier. Unsere frei erfundene Ergänzung: „Einkaufsbilanz: kein Fleisch, eine Birne, Abholung per Hochsprung.“ Dieser Satz stammt nicht aus der Kommentarspalte.
Ist der Kojote wirklich Vegetarier?
Nein. Der US-amerikanische National Park Service nennt kleine Säugetiere, Fische, Insekten, Früchte und Gras als Nahrung von Kojoten. Ungewöhnlich ist die Akrobatik, nicht das Obst. Das Original lässt sich zu einem Facebook-Reel von Miranda zurückverfolgen. Ein Quellencheck berichtet vom eingeblendeten Kameradatum 25. September, das den tatsächlichen Aufnahmetag jedoch nicht sicher belegt.
Fazit: Das Netz liefert die Preisanalyse, der Kojote den Sprung. Er hat keine Ernährungswende verkündet, sondern wollte eine Birne. Wildtiere sollte man aus Abstand beobachten und nicht füttern.







