Warum lachte The View über die Verteidiger der Cheesecake Factory? Obamas Saddam-Hussein-Witz erklärt

Am 27. Oktober 2026 wunderte sich Alyssa Farah Griffin in The View darüber, dass Barack Obamas Spott über das Weiße Haus plötzlich zur Verteidigung einer…

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Beschreibung: Am 27. Oktober 2026 wunderte sich Alyssa Farah Griffin in The View darüber, dass Barack Obamas Spott über das Weiße Haus plötzlich zur Verteidigung einer Restaurantkette führte. Was war gemeint, und wo liegt die zweite Pointe?

Die kurze Antwort: Obama verspottete Donald Trumps Vorliebe für goldene Verzierungen und Umbauten im Weißen Haus, nicht das Essen der Cheesecake Factory. Einige Gegenreaktionen verteidigten jedoch vor allem das Restaurant als erfolgreiches Unternehmen. Griffin fand den Themenwechsel komisch: In der Metapher tauchte Saddam Hussein auf, diskutiert wurde aber plötzlich über die Qualität einer Restaurantkette.

Der Ausgangspunkt: Cleveland am 24. Oktober

Am Samstag, dem 24. Oktober 2026, sprach der frühere US-Präsident Barack Obama bei einer Wahlkampfveranstaltung für demokratische Kandidaten in Cleveland, Ohio. Er erwähnte den geplanten Ballsaal, Veränderungen am Rosengarten und goldfarbene Dekoration im Weißen Haus. Zuerst witzelte er, Trump passe besser zu HGTV, einem US-Fernsehsender für Hausrenovierungen. Dann entwarf er das absurde Bild, Saddam Hussein habe eine Cheesecake Factory eröffnet. Im Publikum gab es Gelächter und Jubel.

Am Montag, dem 26. Oktober, verteidigte Trump die Umbauten als notwendige Pflege eines historischen Gebäudes. Außerdem lobte er Cheesecake Factory als erfolgreiches Unternehmen. Aus einer Debatte über Architektur und politische Prioritäten wurde damit teilweise eine Debatte darüber, ob ein Restaurant herabgesetzt worden sei.

Was ist die Cheesecake Factory überhaupt?

The Cheesecake Factory ist eine US-amerikanische Restaurantkette mit großer Speisekarte, vielen Hauptgerichten, Käsekuchen und auffälliger Inneneinrichtung. Der Name bezeichnet hier keine Kuchenfabrik. Wer die Marke im deutschsprachigen Raum nicht kennt, kann an ein großes amerikanisches Familienrestaurant mit besonders umfangreicher Karte denken.

Saddam Hussein war der frühere irakische Diktator. Sein Name ruft Bilder von Palästen und demonstrativem Luxus auf. Obamas Formulierung verbindet diese Machtsymbolik mit einem alltäglichen amerikanischen Restaurant. Der Zusammenprall macht den Vergleich grotesk; eine tatsächliche Verbindung zwischen Hussein und dem Unternehmen wird damit nicht behauptet.

Die Pointe in der Sendung vom 27. Oktober

ABC führt die Ausgabe vom Dienstag, dem 27. Oktober, um 11 Uhr US-Ostküstenzeit als Folge 36 der 30. Staffel. In der Gesprächssendung The View lachte Co-Moderatorin Alyssa Farah Griffin darüber, dass manche Trump-Anhänger vor allem die Restaurantkette verteidigten, statt auf den Saddam-Hussein-Teil des Vergleichs einzugehen. Sara Haines beteiligte sich ebenfalls.

Der erste Witz ist das Bild eines Präsidentensitzes als erfundenes Diktatoren-Restaurant. Der zweite Witz entsteht, wenn die Antwort so klingt, als sei das Restaurant selbst die verletzte Hauptfigur. Die Dekorationskritik verschwindet; plötzlich steht die Speisekarte vor Gericht.

Was sagen Kritiker des Vergleichs?

Einige konservative Kommentatoren empfanden die Formulierung als herablassend gegenüber einem Restaurant, das viele Familien mögen. Trump betonte, er verbessere und erhalte das Weiße Haus. Diese Sichtweisen sind von Griffins Beobachtung über den verrutschten Schwerpunkt zu unterscheiden. Nicht jeder Einwand muss auf einem Missverständnis beruhen.

Am 27. Oktober wurde außerdem berichtet, dass der offizielle Account des Weißen Hauses eine satirische Speisekarte veröffentlichte, auf der Regierungsvorhaben als Gerichte erschienen. Das war politische Parodie und kein echtes neues Angebot der Restaurantkette.

Fazit

The View lachte über die Verschiebung vom Spott über goldene Innenausstattung zu einer Verteidigung der Cheesecake Factory. Die ursprüngliche Rede fand am 24. Oktober statt, die TV-Diskussion am 27. Oktober. Die vollständige Sendung wurde für diesen Text nicht direkt angesehen; die Darstellung stützt sich auf ABC-Programmdaten und zeitnahe Berichte. Eine gleich starke Verbreitung im deutschsprachigen Raum ist nicht belegt.

Quellen (7)

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