Warum wurde VIVANT-Schauspieler Rinrin wegen eines fehlenden „Love it!“-Rufs aufgezogen?

Eine japanische TV-Sendung vom 24. Oktober 2026 zeigte das Gespräch nach einem Live-Auftritt: 108 Minuten Verspätung, der Schlussruf und eine Verbeugung wie…

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Kurz erklärt: In der japanischen Sendung Yoake no Love it! vom 24. Oktober fragte die Komikerin Arakawa den Schauspieler Rinrin, ob er nach seiner verspäteten Ankunft am 19. Oktober beim gemeinsamen Schlussruf „Love it!“ mitgemacht habe. Er verneinte. Moderator Akira Kawashima nahm ihn mit einem Bild in Schutz: Rinrin habe sich so tief entschuldigend verbeugt, dass er wie ein zugeklapptes Klapphandy ausgesehen habe. Das war eine komische Zuspitzung, keine offizielle Strafmaßnahme.

Warum kam ein Gast erst kurz vor Sendeschluss?

Love it! (ラヴィット!) ist eine japanische Live-Unterhaltungssendung auf TBS, die werktags um 8 Uhr beginnt. Rinrin spielt in der zweiten Staffel des Spionagedramas VIVANT den Agenten Zhou Haoran aus der Organisation Xinxi. Für Montag, den 19. Oktober, war er gemeinsam mit seinem Kollegen Ryu Kohata eingeladen. Er verschlief jedoch und geriet anschließend in einen Stau. Um 9:48 Uhr betrat er das Studio: 108 Minuten nach Beginn und sieben Minuten vor dem geplanten Ende.

Im später ausgestrahlten Gespräch sagte er, er habe seinen Wecker auf 4:30 Uhr gestellt, sei aber erst um 7 Uhr aufgewacht. Am Vorabend habe er sich bis etwa 2 Uhr auf den Auftritt vorbereitet. Das ist seine Schilderung, kein unabhängig bestätigter technischer Fehler des Weckers.

Warum wurde aus dem Schlussruf eine Reueprüfung?

Die Samstagsausgabe Yoake no Love it! läuft ab 5:45 Uhr und zeigt Höhepunkte der Woche sowie Gespräche nach dem Live-Programm. Am 24. Oktober fragte Arakawa vom Comedy-Duo Elf, ob Rinrin beim abschließenden gemeinsamen Ausruf des Sendungsnamens laut mitgerufen habe. Als er dies verneinte, tat sie so, als sei gerade dieser Ruf der entscheidende Beweis für eine aufrichtige Entschuldigung.

Der Witz entsteht aus dem verschobenen Maßstab: Fast zwei Stunden Verspätung sind ein echtes Problem, doch die Befragung konzentriert sich plötzlich auf ein paar Silben am Ende. Kawashima erinnerte daran, dass Rinrin sich so weit nach vorn gebeugt hatte, als würde man ein altes Klapptelefon schließen. Er verweigerte den Ruf nicht demonstrativ, sondern war damit beschäftigt, sich zu entschuldigen.

Der Verhörspezialist wird selbst verhört

Shigeki Nakanishi berichtete, dass er eigentlich eine Szene aus VIVANT mit Rinrin nachspielen wollte. Dann verkündete er mit übertriebener Härte, die Sendung werde Rinrin niemals verzeihen. In der Serie setzt Zhou den Agenten Wada von der geheimen Einheit Beppan unter Druck. Im Morgenfernsehen wird dagegen der Schauspieler des einschüchternden Agenten von Komikern über Pünktlichkeit und Schlussrituale ausgefragt.

Schon am 19. Oktober hatte Kawashima den Protagonisten Yusuke Nogi nachgeahmt; Rinrin antwortete mit einer Anspielung auf eine Folterszene mit Fingern in der Handlung. Komisch ist der Rollentausch zwischen ernstem Spionagedrama und lockerer Show, nicht die Gewalt. Berichten zufolge entschuldigte sich Rinrin auch nach Sendeschluss wiederholt beim Team. Arakawa fotografierte ihn und Kohata und scherzte, sie werde ihre fiktive Geheimorganisation bloßstellen.

Nächste Sendung und Fazit

TBS kündigte am 23. Oktober an, dass Rinrin am Montag, dem 26. Oktober, um 8 Uhr erneut auftreten soll, gemeinsam mit Yusuke Hirayama (Wada) und Ryo Tamaki (Hirose). Am 24. Oktober war der Ausgang noch offen.

Arakawa machte aus einem harmlosen Schlussritual ein bewusst absurdes Verhör über die Aufrichtigkeit einer Entschuldigung. Kawashimas Klapphandy-Vergleich nahm dem Vorwurf die Schärfe. Der Darsteller eines gefürchteten Verhörspezialisten scheiterte beinahe an der einfachsten Frage des Morgenfernsehens: Hast du den Namen der Sendung mitgerufen?

Quellen (5)

Japanische Quellen vom 24. Oktober 2026; keine vollständige Sichtung oder Messung internationaler Trends.

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