Beschreibung: Der Sturz vom 17. Oktober 2026 ahmte den Auftakt eines fiktiven Kriminalfalls aus der Vorwoche nach.
Am 17. Oktober 2026 hielt sich die japanische Moderatorin Mako Tamura während einer TBS-Livesendung den Bauch und fiel zu Boden. Der Vorfall war eine gespielte Comedy-Einlage, mit der Atsuhiro Tsuda erschreckt werden sollte, kein echter Unfall.
Welche Sendung?
TBS zeigte das achtstündige Comedy-Special Owarai no Hi 2026. Die Szene ereignete sich im ab 16:30 Uhr japanischer Zeit angesetzten Geinin Sōsenkyo. Tsuda vom Duo Diane moderierte mit Nagano, Tamura führte durch die Sendung. Die genaue Minute ist nicht bestätigt. TVer führt eine 66-minütige Fassung auf.
Was geschah am 10. Oktober?
In All-Star Thanksgiving Festival war eine Frau nach einem schussähnlichen Geräusch umgefallen. Das eröffnete eine neue Ausgabe von Detective Tsuda, einem Format aus Wednesday's Downtown, in dem Tsuda einen erfundenen Kriminalfall lösen muss. Nogi Yusuke aus VIVANT bestimmte ihn telefonisch zum Ermittler. Die Zuschauer kannten nun ein Muster: Fällt jemand im Live-TV um, muss Tsuda womöglich wieder ermitteln.
Was passierte diesmal?
Nagano fragte, ob der frühere Fall gelöst sei. Tsuda mutmaßte, die Produktion könne 700 Millionen Yen gekostet haben. Das war seine Schätzung, kein bestätigtes Budget. Später verzog Tamura das Gesicht und fiel hin. Die Kamera zeigte Tsudas ungläubige Reaktion. Tamura stand sofort auf und erklärte alles zum Scherz. Tsuda protestierte und schlug sein Manuskript auf den Tisch. Tamura behauptete, Gast Takashi Yoshimura habe die Idee vorgeschlagen; Yoshimura widersprach.
Warum ist das komisch?
In der Vorwoche war der Sturz der Beginn eines langen Fernsehkrimis. Diesmal endete dieselbe Ankündigung nach wenigen Sekunden. In japanischen Unterhaltungssendungen heißt die empörte Reaktion auf Unsinn Tsukkomi. Tsudas Schreck war die Pointe.
Belege und Fazit
TBS dokumentiert Sendezeiten; Nikkan Sports berichtete über den Vorfall und Modelpress über die Vorwoche. Die Darstellung behauptet keine vollständige eigene Videosichtung. Kein neuer Fall für den Detektiv – aber ein weiterer Grund zum Protest für den Komiker.

