Beschreibung: Am 21. Oktober 2026 zeigte der französische Countertenor im spanischen Fernsehen eine Aufnahme von 2014. Wer war Yulka und verstand sie tatsächlich Opernmusik?
Der Beluga hieß Yulka und das Video stammt vom 2. Oktober 2014, nicht aus dem Jahr 2026. Philippe Jaroussky zeigte die Aufnahme David Broncano in der Sendung La Revuelta.
Was geschah in Valencia?
Im Oceanogràfic sang Jaroussky Stücke von Händel und Vivaldi, darunter „Lascia ch'io pianga“ aus Rinaldo. Zeitgenössische Berichte beschreiben Pfeiflaute, Klickgeräusche und hohe Rufe von Yulka. Besonders während gesungener Tonleitern klang die Folge wie ein musikalisches Gespräch. Das Treffen fand organisiert im Aquarium und in Anwesenheit von Pflegern statt.
Verstand der Wal die Oper?
Belugas heißen wegen ihrer vielfältigen Laute auch „Kanarienvögel des Meeres“. Ein Forscher erklärte damals, dass Yulka bereits Erfahrung mit akustischen Aktivitäten hatte. Dass sie Laute erwiderte, ist dokumentiert; ein Verständnis von Händels Melodie wurde nicht bewiesen. Die Berichte von 2014 beschreiben eine Begegnung, aber kein Experiment zum Musikverständnis. Dafür braucht der Wal auch kein Operndiplom.
Warum die hohe Stimme und das Wiedersehen 2026?
Jaroussky ist Countertenor, ein erwachsener Sänger, der hohe Stimmlagen mit besonderer Technik beherrscht. Er sprach über historische Kastraten; deren Geschichte umfasst schwere körperliche Schädigung von Jungen und ist nicht mit moderner Stimmausbildung gleichzusetzen. Das Geigenspiel als Kind weckte sein Interesse an hohen Klängen. La Revuelta lief am 21. Oktober ab etwa 21.45 Uhr auf Spaniens La 1; auch Jesús Vázquez war zu Gast. Nach dem Video sang Jaroussky Reynaldo Hahns „À Chloris“, begleitet von Pianist Edoardo Barsotti. Das war ein anderer Auftritt als die Aquariumaufnahme.
Fazit
Yulka antwortete 2014 tatsächlich mit Lauten auf Jarousskys Gesang; 2026 zeigte er das Video erneut. Ein Virtuose kontrolliert jede Note, seine Duettpartnerin braucht nicht einmal ein Notenblatt. Die Darstellung beruht auf RTVE und damaligen Reportagen, nicht auf der Behauptung, die ganze Sendung gesehen zu haben.





