Der Vogel mit dem Preisschild war das Aushängeschild des Ladens. Kaufen konnte man laut Geschäft ein nahezu identisches zweites Exemplar. Dieser Unterschied hat aus einem Einkaufsstreit zwischen Kelly Clarkson und einem Laden in Brooklyn einen ziemlich absurden Internetwitz gemacht.
Am 10. Oktober 2026 beschrieb die Sängerin auf X ihren Besuch bei Art of Play in New York. Sie hatte sich für einen singenden mechanischen Vogel interessiert und den Eindruck gewonnen, ein Mitarbeiter halte ihn für zu teuer für sie. Er habe etwas Günstigeres angeboten. Clarkson erinnerte das an die Einkaufsszene aus Pretty Woman.
Am 11. Oktober erklärte der Laden, der ausgestellte Vogel namens Molly sei ein dauerhaftes Schaustück. Clarkson zeigte daraufhin ein Foto mit einem Preisschild über 15.000 Dollar. Am 12. Oktober präzisierte Art of Play: Molly bleibt im Geschäft, der Künstler könnte aber einen fast gleichen Vogel zum genannten Preis verkaufen. Außerdem habe man ihr einen anderen Automaten für etwa 2.000 Dollar zeigen wollen. Wie die Unterhaltung ablief, bewerten beide Seiten unterschiedlich.
Online wurde über höflichen Umgang und öffentliche Kritik gestritten. Ein X-Nutzer machte daraus einen anderen Witz: Clarkson würde bestimmt auch die riesigen roten Kugeln vor einem Target-Markt kaufen wollen. Das funktioniert, weil plötzlich jedes Ladendekor als Ware behandelt wird.
Ein Preisschild, ein Vogel, der bleiben muss, und sein kaufbarer Zwilling. Eigentlich wollte jemand nur einkaufen. Am Ende braucht man fast einen Stammbaum für Spielzeugvögel.
Quelle: https://knowyourmeme.com/memes/events/kelly-clarkson-singing-bird-art-of-play-drama
