Beschreibung: Die Pointe aus Jimmy Kimmel Live! vom 26. Oktober 2026: der Wahlkampfauftritt in Michigan, die Nachahmung und der Ausdruck „Horny Donald“.
Kimmel machte Donald Trumps Mimik und Handbewegung nach, die dieser bei einer Bemerkung über das Aussehen der Rapperin Nicki Minaj gezeigt hatte. Er spielte den Mitschnitt ab, imitierte die Bewegung und machte sein eigenes Unbehagen zum Abschluss des Witzes.
Was geschah am 25. Oktober?
Die republikanische Wahlkampfveranstaltung fand am Sonntag, dem 25. Oktober, in der McMorran Place Arena in Port Huron, Michigan, statt. Die offizielle Ankündigung sah den Beginn der Reden um 15 Uhr Ortszeit vor. Minaj war als öffentliche Unterstützerin Trumps und republikanischer Kandidaten vor den Zwischenwahlen am 3. November anwesend.
Trump lobte während seiner Rede Minajs Hinterteil mit einer sehr direkten Formulierung und forderte sie auf aufzustehen. Das Publikum applaudierte und jubelte. Danach sagte er, er hoffe, sie nicht beleidigt zu haben, und betonte, wie sehr man sie möge. Diese öffentlichen Reaktionen sagen nichts Sicheres über Minajs private Gefühle aus.
Was machte Kimmel am 26. Oktober?
Jimmy Kimmel Live! läuft bei ABC werktags gewöhnlich um 23.35 Uhr US-Ostküstenzeit. Im Eröffnungsmonolog am Montag zeigte Kimmel den Ausschnitt und ahmte mehrmals Trumps zusammengepresste Lippen und seine Faustbewegung nach. TheWrap berichtete von Gelächter im Studio.
Kimmel scherzte anschließend, dass ihm schon die eigene Nachahmung unangenehm sei. „Horny Donald“ war sein spöttischer Name für eine aus seiner Sicht allzu stark auf körperliche Reize fixierte Version des Präsidenten, keine zweite Person.
Warum hat der Witz zwei Ebenen?
Den Ausschnitt nur zu kritisieren wäre gewöhnlicher politischer Kommentar. Kimmel führt die Bewegung selbst vor und macht ihre Merkwürdigkeit erneut sichtbar. Doch je genauer er sie nachstellt, desto peinlicher wird es für ihn. Der Spötter gerät selbst ins Zentrum seines Witzes.
Er fragte außerdem hypothetisch, wie konservative Fernsehsender reagieren würden, wenn der frühere Präsident Joe Biden dasselbe über eine prominente Frau gesagt hätte. Das war eine Satire über mögliche doppelte Maßstäbe, kein Bericht über eine tatsächliche Äußerung Bidens. Spekulationen über Minaj als mögliche Sprecherin des Weißen Hauses waren ebenfalls Material für Witze, keine Ernennung.
Warum wurde die Szene am 27. Oktober weiter besprochen?
Die Abfolge lautet: Wahlkampfveranstaltung am 25., ABC-Monolog am 26., Berichte unter anderem von TV Insider am 27. Oktober. ABC stellte das Video offiziell bereit, TheWrap beschrieb die Gesten und die brasilianische Zeitung Folha berichtete über die ursprüngliche Äußerung. Internationale Berichte beweisen keine gleich große Viralität in allen Sprachräumen. Die Darstellung stützt sich auf offizielle Angaben und journalistische Berichte, ohne zu behaupten, die ganze Sendung selbst gesehen zu haben.
Fazit
Die Pointe hat zwei Stufen: Trumps auffällige Geste und Kimmels Unbehagen, sobald er sie selbst nachspielt. Eine Szene, die bei einer Wahlkampfveranstaltung Beifall bekam, löste einen Abend später im Fernsehstudio eine ganz andere Reaktion aus.




