Beschreibung: Yuta Hatsuse von Nanamagari sagte Gerardons Sieg voraus, tippte für das eigene Duo aber auf Platz sechs. Das Finale am 17. Oktober lieferte die Pointe.
Vor dem Finale von King of Conte 2026, einem japanischen Wettbewerb für Comedy-Sketche, behauptete Yuta Hatsuse vom Duo Nanamagari, dass Gerardon gewinnen werde. Er hatte recht. Für sein eigenes Team sagte er Platz sechs voraus. Tatsächlich landete Nanamagari auf Platz elf von elf. Den Sieger traf er genau, den eigenen Rang verfehlte er um fünf Plätze.
Wer ist der Mann, der alles kategorisch behauptet?
Die japanische Figur iikiru otoko macht Aussagen mit absoluter Gewissheit. Der Witz ist ihre übertriebene Selbstsicherheit, keine echte Vorhersagekunst. Auf der Pressekonferenz am 10. September nannte Hatsuse Gerardon als Sieger und Nanamagari als Sechstplatzierten. Beide Aussagen erschienen bereits damals in der Presse. Sein Partner Naoto Morishita spielte eine Version des Moderators Masatoshi Hamada aus einer Parallelwelt. Nach zehn Jahren erreichte das Duo wieder das Finale.
Was geschah am 17. Oktober?
TBS übertrug das Finale von 18:00 bis 21:56 Uhr japanischer Zeit live. Nanamagari trat als vierter Act auf; Morishita verkörperte ein Plüschkaninchen. Die sieben Juroren vergaben 625 von 700 Punkten, was Platz elf bedeutete. Medien berichteten, dass Hatsuse bei Bekanntgabe der Wertung laut aufschrie. Gerardon holte in beiden Durchgängen jeweils 671 Punkte, zusammen 1.342, und gewann.
Warum ist das so komisch?
Die Figur lebt von maßloser Gewissheit. Mit dem richtigen Siegertipp wirkt sie wie ein Experte. Der große Irrtum über die eigene Leistung macht genau diese Pose zur Pointe. Die Ergebnistafel lieferte den Schlussgag. ORICON berichtete von Aufmerksamkeit in sozialen Netzwerken nach dem Finale, nicht von einem belegten weltweiten Trend.
Fazit
Gerardon gewann wie vorhergesagt. Nanamagari wurde Elfter statt Sechster. Der Wettbewerb lieferte dem Mann, der immer sicher ist, eine unfreiwillige Pointe.







