Kleiner Spoilerhinweis: Es geht um das Ende des Handlungsbogens „Adopted Daughter of an Archduke“. Stand: 12. Oktober 2026. Ja. Die Fortsetzung wurde offiziell als TV-Anime bestätigt, und WIT STUDIO übernimmt auch diesen Teil. Einen Starttermin nennt die Mitteilung vom 3. Oktober allerdings noch nicht.
Hinter der Frage nach dem Studio steckt mehr als Neugier auf den Abspann. Wer die Romanvorlage kennt, achtet oft genau darauf, welche Szenen Platz bekommen und wie schnell die Geschichte vorangeht. In einer englischsprachigen Anime-Diskussion schrieb am 11. Oktober eine Person, die die Bücher gelesen hatte, sie sei von der gerade beendeten Staffel enttäuscht und hoffe beim nächsten Mal auf eine bessere Umsetzung durch WIT. Das ist eine einzelne Zuschauermeinung, kein Beleg für einen Aufstand der gesamten Fangemeinde.
Die offizielle japanische Ankündigung liefert die klare Produktionsantwort. Der nächste Abschnitt trägt im Original den Titel Kizokuin no Jishō Tosho Iin. Er setzt Rozemynes Weg an die Akademie des Adels fort, der am Ende des bisherigen Abschnitts bereits zu sehen war. Auch die erneute Beteiligung von WIT STUDIO wird ausdrücklich genannt. Ein heimlicher Studio-Wechsel ist das also nicht.
Für Rozemyne ist die Akademie allerdings ein herrlich unpraktischer Ort, um sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Dort stehen Magie, höfische Pflichten und die Verwaltung von Territorien auf dem Stundenplan. Doch sobald sie von einer riesigen Bibliothek erfährt, gibt es eine ernsthafte Konkurrentin für den gesamten Lehrplan: die Bücherregale. Ihr gesellschaftlicher Rang ändert sich ständig. Ihre Rangliste der wichtigsten Dinge im Leben offenbar nicht.
Damit ist die Fortsetzung ebenso sicher wie die Rückkehr von WIT STUDIO. Wann die Folgen erscheinen, wie dicht sie die Vorlage erzählen und ob sie alle Erwartungen erfüllen, lässt sich aus dieser Nachricht nicht ablesen. Der Name des Studios steht fest. Ob die neue Umsetzung überzeugt, entscheidet erst die fertige Serie.
Quellen: offizielle Mitteilung vom 3. Oktober und Beispiel einer Fanreaktion vom 11. Oktober.
